Der Odenwaldklub Walldürn unternahm an Christi Himmelfahrt eine Wanderung, an der 22 Naturfreundinnen und Naturfreunde teilnahmen. Die Route führte auf alten Walldürner Wanderwegen über den Stationenweg zur "Mutterfichte". Dort erläuterte Wanderführer Alfred Günther die Geschichte des einst größten und stärksten Fichtenbaums im Neckar-Odenwald-Kreis.
Weiter ging es in Richtung Taufbrunnen und zum "Märzenbrünnle". An dieser historischen Stätte erfuhren die Teilnehmenden Hintergründe zur Entstehung der Kapelle: Bereits um das Jahr 800 n. Chr. kamen Benediktinermönche aus dem Kloster Amorbach in die Region, um die germanische Bevölkerung zu taufen und zum Christentum zu führen.
Über den Fichtenpfad erreichte die Gruppe schließlich das Walldürner Wildgehege, wo die Tiere bereits auf ihre Fütterung warteten. Besonders für Familien und Naturfreunde war dieses Erlebnis ein Höhepunkt der Tour.
Der Rückweg führte über den Radweg vorbei am "Odiniadenkmal" und dem "Fuchsenstein" zum Ausgangspunkt am Parkplatz „Zuckerhut“. Dort dankte Wanderwart Ralf Englert dem Wanderführer für die erlebnisreiche und informative Tour.
Den gemütlichen Abschluss bildete ein Besuch des Blumen- und Lichterfestes im Haus der Kolpingsfamilie.