Berichte‎ > ‎

2020

OWK wanderte am 27.09.2020 zu zwei weiteren Dreimärkern

veröffentlicht um 28.09.2020, 01:31 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: ]

Nach einer längeren Wanderpause startete nun der OWK am vergangenen Sonntag mit einer regionalen Runde. Ziele dieser Wanderung waren die Dreimärker an der gemeinsamen Grenze von Walldürn, Hettingen und Altheim sowie der Grenze Walldürn, Altheim und Waldstetten. Bei idealem Wanderwetter machten sich insgesamt 37 eifrige Wanderfreundinnen und Wanderfreunde in zwei Gruppen auf den Weg.

Die Wandergruppe mit einer Wegstrecke von knapp elf Kilometern wurde von Brunhilde Marquardt geführt. Man folgte zunächst der Altheimer, dann der Alten Altheimer Straße in Richtung Altheim. Hier gesellten sich noch einige Wanderfreunde zur Gruppe hinzu. Man ließ das Römerbad und Kastell sowie die Schmittshöhe und Mondlandschaft linker Hand liegen und genoss den Panoramablick auf eine herbstlich offene Flur mit Obstbäumen, abgeernteten Getreidefeldern und Kartoffeln- und Rübenäckern bis zum Waldrand des Gewanns Viereckiger Trieb. Nun führte die Tour knapp bergan, bis ein Waldweg nach links abzweigte. Hier war sofort zu erkennen, dass es sich um einen alten Grenzweg zwischen Walldürn und Altheim handelt, denn er wurde von alten Grenzsteinen in ca. 100 Meter Abständen gesäumt. An dessen Ende türmte sich ein gut gepflegter und prominenter Dreimärker auf.

Dieser historische Dreimärker kennzeichnet die Position, an der die Gemeinden Walldürn, Altheim und Waldstetten aufeinandertreffen. Seine Inschriften lauten auf der Walldürner Seite: WD 145, auf Waldstettener Seite: WSt 91 und auf der Altheimer Seite: AH 52. Die Oberseite liniert den Grenzverlauf. In wenigen Schritten durchlief man die Gemarkungen Walldürn, Altheim und Waldstetten.

Dreimärker sind Hoheitszeichen. Sie grenzen Hoheitsbereiche ab und dürfen nicht verändert, nicht unbefugt versetzt oder entfernt werden. Ein Gesetz des Großherzogtums Baden von 1852 wurde mit der Katastervermessung 1870 bis 1882 in unserer Gegend umgesetzt. Der dreikantige historische Grenzstein aus regionaltypisch rotem Buntsandstein zeigt auf jeder Seite die Inschrift seiner Gemarkung. Er ist ein Stück Heimat und Zeuge der Geschichte, ein Kulturdenkmal, das es zu bewahren gilt. Um Walldürn herum gibt es neun Dreimärker. Diese will der OWK in den nächsten Jahren erwandern mit dem Ziel, die Gemarkung von Walldürn konkreter kennen zu lernen.

Der Rückweg dieser Gruppe erfolgte über denselben Weg durch viele heimatliche Gewanne mit den Namen Großenacker, Bürglein, Lerchenberg, Diebgrund und Entengrube zur Linken und Gais, Poppensee, Meerwiese, Krumenacker und Erdbrücklein zur Rechten. Auch hier präsentierte sich wieder eine weite und idyllische Sicht nach Walldürn hin und in die Umgebung. Bevor man zum Ausgangspunkt zurückkehrte, gab Brunhilde Marquardt noch ein paar Impulse zum Stichwort "Heimat" und beendete den Wandertag mit dem "Septembergedicht von Erich Kästner".




Die 14 Kilometer lange Wandertour, geführt von Wolfgang Eisenhauer, führte vom Dreimärker Walldürn, Altheim, Waldstetten ausgehend entlang der der Gemarkungsgrenze Walldürn, Altheim zur ca. 850 m entfernten Weggabelung, an welcher der bis vor etwa 20 Jahren entwendete Dreimärker Walldürn, Altheim Hettingen stand. Doch einige Grenzsteine zum Dreimärker hin sind auf Walldürner, Hettinger und Altheimer Seite in ca. 100 Metern Abständen noch zu finden.

Dieses Gebiet im Großen Wald, eingeengt von den Gemarkungen Hettingen, Rinschheim und Waldstetten hat die Form eines Schlauchs – man spricht von einem Flaschenhals- zwischen den Gemarkungen der Stadt Walldürn und seinem Ortsteil Altheim.

Die Wanderung führte zurück zur Hohen Straße und schließlich über die Altheimer Straße zum Ausgangspunkt.

Agnes Sans, die Vorsitzende des OWK, dankte beiden Wanderführern für die Vorbereitung und Durchführung der beiden Touren.

Nachmittagsausflug der Senioren nach Sindolsheim

veröffentlicht um 12.03.2020, 03:49 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 12.03.2020, 08:55 ]

Am
Die
nstag, dem 10.03.2020, besuchten 32 Personen
des Seníorentreffs des OWK,
darunter einige Gäste, Sindolsheim.

Zunächst führte Dekan Rüdiger Krauth die Teilnehmer durch die evangelische Laurentiuskirche, eine der schönsten Dorfkirchen des Baulands, und erläuterte deren Geschichte..

Mit meditativen Gedanken und einigen gesungenen Kirchenliedern wurde der Besuch abgerundet.










Danach wurde die Kirchen-Käserei angefahren, eine gemeinnützige Genossenschaft.

Hier erläuterte Molkereifachfrau Ursula Krauth die Philosophie des Unternehmens. Anhand von Videos stellte sie die Einrichtung vor und erklärte die Herstellung der verschieden Bio-Käsesorten.

Mit einem gemeinsamen, schmackhaften Käse-Vesper klang die Veranstaltung aus.

Frau Brigitte Laukemann bedankte sich bei Dekan Krauth und seiner Frau für die interessanten Führungen.

OWK wanderte am 01.03.2020 um Schweinberg

veröffentlicht um 02.03.2020, 01:15 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 02.03.2020, 01:57 ]

Am vergangenen Sonntag bot der OWK zwei Wanderungen um Schweinberg an. Ortsvorsteher Dieter Elbert, ein gebürtiger Walldürner, überraschte zu Beginn die 46 Wanderinnen und Wanderer mit einem kleinen Umtrunk und informierte sie über das aktuelle Geschehen von Schweinberg. Nach einem kräftigen Applaus für seine Bemühungen starteten beide Wanderungen bei herrlichem Frühlingswetter in der Ortsmitte.







Die kürzere Tour, geleitet von Brunhilde Marquardt und Marita Eisenhauer, führte zunächst hoch zu der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burgruine "Swineburg". Von dem Felssporn bot sich ein herrlicher Ausblick auf das sich am Fuße der Burg gruppierende Fachwerkörtchen und die Wacholderheiden der umliegenden Hänge. Hier informierte Wanderführerin Brunhilde Marquardt über die Entstehung und die Geschichte der Burg. Weiter ging es entlang des Hauptwanderwegs 24 des Odenwaldklubs und dem Kaiser-Wilhelm-Höhenweg auf den 401 m hohen Klesbuckel des Lämmerbergs. Auf dieser Höhe sollen lokalen Berichten zufolge einmal die Truppen von Kaiser Wilhelm ein Manöver abgehalten haben. Die Wandergruppe erreichte schließlich über die Herz-Jesu-Kapelle und weitere Flurwege die Bauernschenke Mohr.


Die längere Wanderung, geleitet von Karl-Friedrich Berberich und Wolfgang Eisenhauer, führte zunächst auf dem Rundweg S2 Richtung Hardheim, um dann in das Laubertal abzubiegen. Hier bot sich ein Panoramablick auf die unter Naturschutz stehenden Wacholderheiden, die vor dem Aufkommen der Reblaus ein Weinbaugebiet waren. Am Ende des Naturschutzgebiets führte der Weg steil bergan, verlief dann über Felder und Wiesen, vorbei an der Gitzberghütte und einer kleinen Schönstattkapelle hinab in das Rüdental. Dem Hardheimer Bach folgend erreichte man das Hochwasserrückhaltebecken Betzwiesen und tangierte den ca. 550 ha großen Standortübungsplatz Wolferstetten. Dieser entstand Anfang der 1960er Jahre als die Bundesrepublik Deutschland die gesamte Gemarkung des Dorfs Wolferstetten sowie einige Gebiete von Külsheim, Königheim, Schweinberg und Eiersheim aufgekaufte. Die Wandergruppe erreichte die Bauerschänke Mohr ebenfalls über den Lämmerberg und die Herz-Jesu-Kapelle.


Hier ließen beide Gruppen ihre Wanderungen in gemütlicher Runde ausklingen.
Agnes Sans, die Vorsitzende des OWK, dankte den Wanderführerinnen und Wanderführern für die gut organisierten und interessanten Touren.

OWK wanderte am 16.02.2020 "Rund um Walldürn"

veröffentlicht um 18.02.2020, 06:20 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 18.02.2020, 06:35 ]



Es mag wohl unter anderem dem schon fast frühlingshaften Wetter mit bis zu 15 Grad zu verdanken gewesen sein,
daß sich 59 Wandere des Odenwaldklubs auf den Weg gemacht haben zu der Wanderung "Rund um Walldürn".












Die kleinere Gruppe mit Wanderführer Günter Schmidt brach als erste auf und folgte nach durchqueren des Neubaugebietes"Lindig" dem Limesweg bis Neusaß.
Wanderführer G. Schmidt verlas einiges zur Grenzsicherung des Römischen Reiches, Alfred Günther und Brunhilde Marquart gaben dazu auch Erklärungen ab.
Die Wanderung ging dann weiter bis Gerolzahn, von dort folgte man der Markierung "Grüne Raute", im Volksmund auch "Walldürner Liebespfad" genannt. Nach 16 Kilometern kehrte man im Gasthof "Zum Hirschen ein.
















Die größere Gruppe mit Wanderführer Peter Gehrig folgte zuerst dem gleichen Weg bis zum Limes, bog dort aber links ab und wanderte, vorbei an der Jugendherberge, wieder zurück nach Walldürn, wo man nach 6 Kilometern im Cafe Linde den Wandertag ausklingen ließ.

OWK wanderte am 02.02.2020 zum Dreimärker

veröffentlicht um 03.02.2020, 06:28 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 03.02.2020, 06:55 ]

Der Dreimärker an der gemeinsamen Grenze von Walldürn, Hainstadt und Hettingen im Bereich des Naturschutzgebietes "Lappen" war das Ziel der OWK-Wanderung. Bei stürmischem Regenwetter machten sich insgesamt 25 eifrige Wanderer auf den Weg.

Ausgangspunkt einer fünf Kilometer langen Wandertour war am Ende der Buchener Straße in Walldürn-Süd. Brunhilde Marquardt und Marita Eisenhauer führten 7 Wanderfreunde auf dem Weg durch das Bundeswehr-Gelände bis zum Waldanfang. Rechts davon lag das Naturschutzgebiet "Lappen" und links säumte eine Streuobstwiese am Fuße des 432 Meter hohen Hummelberg den Weg. Es gab bereits blühende Weidenkätzchen als erste Frühlingsbooten.

Um den Dreimärker zu erreichen, musste man eine Überschwemmungsfläche in einer Talsenke umwandern, die durch den Lößlehmboden entstanden ist, der Wasser nicht durchsickern lässt. Dabei durchlief man in wenigen Schritten die drei Gemarkungen: Walldürn, Hettingen, Hainstadt.


Dreimärker sind Hoheitszeichen. Sie grenzen Hoheitsbereiche ab und dürfen nicht verändert, nicht unbefugt versetzt oder entfernt werden. Ein Gesetz des Großherzogtums Baden von 1852 wurde mit der Katastervermessung 1870 bis 1882 in unserer Gegend umgesetzt. Der dreikantige historische Grenzstein aus regionaltypisch rotem Buntsandstein zeigt auf jeder Seite die Inschrift seiner Gemarkung. Er ist ein Stück Heimat und Zeuge der Geschichte, ein Kulturdenkmal, das es zu bewahren gilt. Um Walldürn herum gibt es neun Dreimärker. Diese will der OWK in den nächsten Jahren erwandern mit dem Ziel, die Gemarkung von Walldürn konkreter kennen zu lernen.

Unweit dieses Grenzmittelpunkts verläuft auch die Wasserscheidelinie zwischen Main und Neckar und hier liegt auch die Quelle des Eiderbachs. Nach diesen Erklärungen ging es über eine Furt und Sumpfwiese wieder auf den Weg und zum Ausgangspunkt  der Wanderung zurück.



Eine zweite Gruppe mit 17 Wanderfreunden erwanderten 12 Kilometer. Sie wurden von Karl-Friedrich Berberich und Wolfgang Eisenhauer geführt. Zunächst ging es zum Hainstadter Brückle in Walldürn Süd. Hier gab es Erklärungen zur Biberburg. Über die Hettinger Brücke, welche die B 27 überspannt , gelangte die Gruppe über das Vogelschutzgebiet Lappen und Eiderbachgraben zum Dreimärker.

Dieses Natur- und Vogelschutzgebiet bietet im Winter und im Frühjahr durch den Einstau des Eiderbachs eine wichtige Überschwemmungsfläche. Zahlreiche Zug- und Wasservögel, wie Enten, Taucher und Störche, machen auf ihrem Weg in ihre Brutgebiete im Norden und Osten hier Station und können ungestört rasten und Nahrung aufnehmen.



Der Rückkweg erfolgte über den Dolinenpfad –auch hier erhielt die Gruppe interessante Informationen zur Geologie und der Entstehung von Dolinen- und die Altheimer Straße.

Beide Gruppen trafen sich abschließend im Gasthaus zum Hirsch in Walldürn zum Austausch und gemütlichen Beisammensein.

Agnes Sans, die Vorsitzende des OWK, dankte den Wanderführerinnen und Wanderführern für die Vorbereitung und Durchführung der beiden Touren.

Mitgliederversammlung des OWK am 26.01.2020

veröffentlicht um 28.01.2020, 23:42 von Wolfgang Eisenhauer

Gut besucht war am vergangenen Sonntagnachmittag im Hotel-Landgasthof „Zum Riesen“ in Walldürn im Anschluss an die Wandererehrung für das Wanderjahr 2019 die Mitgliederversammlung der Odenwaldklub-Ortsgruppe Walldürn, in deren Mittelpunkt in diesem Jahr neben den Tätigkeits- und Rechenschaftsberichte des Vorstandes und dessen Entlastung auch die Neuwahlen sowie verschiedene Ehrungen für langjährige Tätigkeit und Mitarbeit in der Vorstandschaft bzw. in den Ausschüssen standen.

Bei den Neuwahlen wurden die Mitglieder der engeren Vorstandschaft mit Ausnahme des Schriftführers, der nicht mehr für dieses Vorstandsamt kandidierte, für weitere drei Jahre in ihren Vorstandsämtern bestätigt.

Nach der Begrüßung der erschienenen Mitglieder durch die 1. Vorsitzende der OWK-Ortsgruppe Walldürn, Agnes Sans, und nach dem Totengedenken für die im zurückliegenden Wanderjahr verstorbenen OWK-Ortsgruppenmitglieder konnten die 1. Vorsitzende Agnes Sans, Wanderwart Ralf Englert und Schriftführer Werner Weigand in ihren Tätigkeits- und Rechenschaftsberichten über das zurückliegende sehr erfolgreiche und erlebnisreiche Vereins- und Wanderjahr 2019 feststellen, dass dieses wiederum ausgefüllt war mit zahlreichen vereinseigenen Aktivitäten sowie von einem sehr lebhaften Wandergeschehen.

Die 1. Vorsitzende Agnes Sans ging in ihrem kurzen Tätigkeits- und Rechenschaftsberichte insbesondere noch einmal auf die beiden von der OWK-Ortsgruppe Walldürn anlässlich des 2019 stattgefundenen letztjährigen 1225-jährigen Stadtjubiläums durchgeführten Großveranstaltungen „Wandertag 2019 des Gesamt-Odenwaldclubs in Walldürn am 01. Mai“ sowie „Kulturabend mit Ann-Kathrin Schneider am 08. November im Haus der offenen Tür in Walldürn" näher ein.

Wanderwart Ralf Englert, der in seinem Tätigkeits- und Rechenschaftsbericht detailliert auf das eigentliche Wandergeschehen im zurückliegenden Wanderjahr 2019 einging, konnten dabei in kurzen und prägnanten Worten und Zahlen noch einmal aufzeigen und belegen, dass im Wanderjahr 2019 insgesamt 43 Wander-Veranstaltungen stattfanden, darunter 16 Halbtagswanderungen, 16 Ganztageswanderungen, 4 vom Ehepaar Brigitte und Heinz Laukenmann organisierten und erfolgreich durchgeführten Nachmittagswanderungen für die älteren Mitglieder des Vereins, eine Mehrtageswanderung in der Fränkischen Schweiz, 1 Fahrradtour, ferner zusätzlich zum Wanderplan drei Halbtageswanderungen in die Orchideen bei Königheim, nach Schneeberg sowie die Schneeberg-Wallfahrt, und last but not least eine Mehrtagestour durch den Odenwald und durch den Spessart.

Die gesamte Wanderstrecke aller Wanderungen betrug zusammengefasst 703 Kilometer. An den insgesamt 43 Aktivitäten, die im Jahr 2019 angeboten wurden, nahmen durchschnittlich 32 Personen teil.

Für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung investierten die derzeit 19 Wanderführer der OWK-Ortsgruppe Walldürn 878 Arbeitsstunden. 2 Wanderführer wurden im November 2019 neu ausgebildet.

An insgesamt 77 Wanderfreunde konnte das Wanderabzeichen verliehen werden, davon 58 mit Goldener Eichel.

Im Verlauf des Jahres wurden wieder viele neue Wanderziele erwandert und neu entdeckt.

Wie Schriftführer Werner Weigand in seinem Tätigkeits- und Rechenschaftsbericht aufzeigen konnte, fanden im Jahr 2019 insgesamt 10 Vorstandssitzungen sowie zwei Sitzungen des erweiteren Vorstandes statt. Ferner nahmen Mitglieder der Vorstandschaft im Jahr 2019 an den Sitzungen des Gesamt-Odenwaldclubs und des OWK-Bezirks 7, an den Veranstaltungen der Stadt Walldürn sowie an der Naturschutztagung des Gesamt-OWK in Eppertshausen teil. Schließlich fand noch ein Tagesausflug für die Wanderführer der OWK-Ortsgruppe Walldürn statt.

Nach einer kurzen Bericht des Naturschutzwartes der OWK-Ortsgruppe Walldürn, Albert Ehrler, der hierbei vor allem auf die stark rückläufige Artenvielfalt bei Flora und Fauna sowie in der Tierwelt näher einging und dabei auch deutlich zu machen versuchte, dass in der Zukunft Ökologie und Ökonomie unbedingt wieder mehr im Einklang sein müssten, folgte als nächster Tätigkeits- und Rechenschaftsbericht der detaillierte Kassenbericht von Schatzmeister Karl-Fried-rich Berberich, dem die beiden Kassenrevisoren Ursula Mechler und Edgar Müssig eine einwandfreie und vorbildliche Kassen- und Buchführung bestätigten.

Zügig abgewickelt werden konnte unter der Leitung von Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger die Entlastung des Schatzmeisters und der gesamten Vorstandschaft, nachdem die 1. Vorsitzende Agnes Sans zuvor noch einmal allen Vorstands-, Wanderausschuss-, Verwaltungsausschuss- und Festausschussmitgliedern sowie allen Wanderführern und Wegewarten für deren im zurückliegenden Wanderjahr 2019 getätigtes ehrenamtliches Engagement sehr herzlich gedankt hatte.

Die anschließenden Neuwahlen mit Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger als Wahlleiter zeitigten dann folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzende Agnes Sans; 2. Vorsitzende Susanne Dearnley; Schriftführerin Magda Ehrenreich; Schatzmeister Karl-Friedrich Berberich; Wanderwart Ralf Englert, Naturschutzwart Karl-Friedrich Berberich; Kassenrevisoren Ursula Mechler und Edgar Müssig.

Nach diesen Neuwahlen mit jeweils mit einer Ehrenurkunde und einem kleinen Dankes- und Anerkennung für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und vorbildliches Vereinsengagement in der OWK-Ortsgruppe Walldürn ausgezeichnet wurden bei dieser Generalversammlung Ralf Englert als Wanderart, Albert Ehrler aus Mitglieder im Wanderausschuss, Alfred Günther als Mitglied im Verwaltungs- und Festausschuss, sowie Karl-Friedrich Berberich, Alfred Czech, Wolfgang Eisenhauer, Albert Ehrler, Ralf Englert, Alfred Günther und Günter Schmidt.

Zur „Wanderkönigin“ bzw. „Wanderkönig“ gekürt wurden die beiden eifrigsten OWK-Ortsgruppenmitglieder bei den Wanderungen im Jahr 2019, Doris Kobold mit 111 Wanderpunkten und Helmut Dollinger mit 114 Wanderpunkten.

Jeweils mit einem einem Jubiläumspräsent geehrt und ausgezeichnet wurden die 7 „Wander-Jubilare“ Ralf Englert, Hans Lurz, Werner Weigand (alle für die 1o. Wanderehrung), Maria Parsdorfer, Agnes Sans, Blanka Wallner (alle für die 25. Wanderehrung) und Irmgard Schuhmacher (für die 40. Wanderehrung).

Nach diesen vorgenommenen Ehrungen wurden alle anwesenden OWK-Ortsgruppenmitglieder dann noch in ausführlicher und detaillierter Form von Wanderführer Alfred Günther über die vom 20. – 24. Juli 2020 stattfindende 5-Tage-Wanderfahrt in den Pinzgau mit Almwanderungen informiert, und des Weiteren dann auch noch über die Fahrt des OWK-Bezirks 7 zum Odenwälder Wandertag am 28. Juni nach Bruchsal sowie über die Kulturwanderung der OWK-Ortsgruppe Walldürn bei Bietigheim/Ludwigsburg am 02. April .

Mit abschließenden Schluss- und Dankesworten der 1. Vorsitzenden Agnes Sans klang die diesjährige, sehr harmonisch verlaufene ordentliche Mitgliederversammlung bzw. Jahreshauptversammlung der OWK-Ortsgruppe Walldürn dann schließlich aus.

 

                                    

Wandererehrung des OWK am 26.01.2020

veröffentlicht um 28.01.2020, 00:20 von Wolfgang Eisenhauer

Die traditionelle Wandererehrung des Odenwaldklubs Walldürn für das zurückliegende Wanderjahr 2019 fand am vergangenen Sonntagnachmittag im Landgasthof „Zum Riesen“ in Walldürn statt. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, die alljährlich den geselligen Höhepunkt des Vereinsgeschehens darstellt, standen die Begrüßungsansprache und der Jahresrückblick der 1. Vorsitzenden Agnes Sans, die Grußansprache von Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger, sowie die Wandererehrungen.

Der Begrüßung der anwesenden Gäste und aller erschienenen OWK-Ortsgruppenmitglieder zu Beginn dieser Wandererehrungsfeier der OWK-Ortsgruppe Walldürn durch die 1. Vorsitzende Agnes Sans folgte die Grußansprache von Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger. Dieser übermittelte allen anwesenden Mitgliedern der OWK-Orts-gruppe Walldürn die Grüße der Stadt Walldürn, des wegen eines andersweitigen Termins verhinderten Bürgermeisters, des Walldürner Gemeinderates und der Walldürner Bürgerschaft und dankte der OWK-Ortsgruppe Walldürn mit deren 1. Vorsitzenden Agnes Sans und der gesamten Vorstandschaft sowie dem Wanderausschuss und allen Wanderführern an der Spitze für die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen im zurückliegenden Wanderjahr 2019. Die herzlichsten Glückwünsche des Stellvertreters des Walldürner Stadtoberhauptes galten an diesem Sonntagnachmittag allen zur Wandererehrung anstehenden OWK-Orts-gruppen-Mitgliedern.

Im Verlauf seiner kurzen Grußansprache konnte Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger feststellen, dass sich die OWK-Ortsgruppe Walldürn e. V. bei ihren Wanderungen nicht nur weite Wege zurücklege, sondern sich dabei auch mit vielen Themen auseinandersetze und stets auch der gesellige Teil ganz sicherlich nicht zu kurz komme. Er sei sich sicher, dass alle Wanderungen und Aktionen nicht nur wegen der tollen Gemeinschaft und den der vielen interessanten Themen so beliebt sei, sondern vor allem auch wegen der dabei erlebten Natur und dem gemeinsamen Wandern an der frischen Luft, die es ermöglichen würden, den Alltag und damit die Hektik und den Stress in unserer heutigen immer schnelllebiger werdenden Welt einfach mal für ein paar Stunden hinter sich zu lassen. Einfach einmal rauszugehen, abzuschalten und die Freizeit gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten zu verbringen – genau das sei es, was das Leben ein Stück lebenswerter mache. Dies alles sei natürlich nur zu schaffen, wenn eine engagierte Mannschaft einer ebenso engagierten Vorstandschaft zur Seite stehe. Diese Jahreshauptversammlung gebe ihm die Gelegenheit, allen Verantwortlichen innerhalb der OWK-Ortsgruppe Walldürn namens der Stadt Walldürn Dank und seine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit, die diese für die Allgemeinheit tun würden, auszusprechen.In diesem Sinne wünschte Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger der OWK-Ortsgruppe Walldürn abschließend eine weiterhin gedeihliche Entwicklung und ein weiterhin lebendiges Vereinsleben, sowie allen OWK-Mitgliedern viel Freude und schöne Eindrücke bei den Wanderungen, der Vorstandschaft eine glückliche Hand bei der Leitung des Vereins, sowie allen Anwesenden persönlich alles Gute für das begonnene neue Wanderjahr 2020.

Nach diesem Grußwort von Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger und den von Brunhilde Marquardt unter dem Leitwort „Dürn is Dürn“ im Dürmer Dialekt vorgetragenen Gedanken über ihre Heimatstadt Walldürn zeigte danach dann die 1. Vorsitzende Agnes Sans allen Anwesenden in ihrem kurzen Jahresrückblick auf das zurückliegende Wanderjahr 2019 auf, dass wiederum zahlreiche Wanderungen durchgeführt wurden. Die sehr rege und große Beteiligung an allen Wanderungen und Wanderfahrten habe deutlich gemacht, dass der Wanderausschuss in der Auswahl der Wanderrouten wieder einmal richtig gelegen habe.

Wanderwart Ralf Englert und der 2. Vorsitzenden Susanne Dearnley war es sodann vorbehalten, an diesem Sonntagnachmittag bei dieser Wanderer-Ehrungsfeier insgesamt 77 Wanderer der OWK-Ortsgruppe Walldürn mit dem Wanderabzeichen – davon 58 mit Eichel - auszuzeichnen.

Von Wanderwart Ralf Englert Besonders hervorgehoben und herausgestellt wurde, dass sich das Prädikat "eifrigste Wanderer" im Wanderjahr 2019 die 14 Wanderfreunde Helmut Dollinger mit 114 Wanderpunkten, Doris Kobold  mit 111 Wanderpunkten, Günter Schmidt mit 110 Wanderpunkte, Ralf Englert mit 107 Wanderpunkten, Helmut Ackermann mit 106 Wanderpunkten, Karl-Friedrich Berberich, Dieter Greulich, Martina Greulich und Gerlinde Zimmermann mit jeweils 74 Wanderpunkten, Mechthilde Mehl und Theo Zimmermann mit jeweils 72 Wanderpunkten, sowie Edeltraud Berberich, Edgar Müssig und Gertrud Volkert mit jeweils 70 Wanderpunkten erwandert hätten.

Die drei OWK-Ortsgruppenmitglieder Ralf Englert, Hans Lurz und Werner Weigand hätten sich im Wanderjahr 2019 jeweils das Jubiläumsabzeichen mit der Zahl „10“, die drei OWK-Ortsgruppenmitglieder Maria Parsdorfer, Agnes Sans und Blanka Wallner jeweils das Jubiläumsabzeichen mit der Zahl „25“, sowie das OWK-Ortsgruppenmit-glied Irmgard Schuhmacher das Jubiläumsabzeichen mit der Zahl „40“ erwandert.

Nach dieser Übersicht über die eifrigsten Wanderer und die Wanderjubilare erfolgte sodann als Höhepunkt dieser Veranstaltung die Wanderehrung für das zurückliegende Wanderjahr 2019 gemeinsam vorgenommen von der 2. Vorsitzenden Susanne Dearnley und von Wanderwart Ralf Englert.

Geehrt und mit dem Wanderabzeichen in Gold mit bzw. ohne Eichel ausgezeichnet wurden (in Klammer jeweils die Gesamtzahl der bisher erworbenen Wanderabzeichen):

Erwachsene mit der Eichel zum Goldenen Wanderabzeichen: Rita Sauer, Paul Sauer, (beide 42. Ehrung), Lothar Wohlfahrt (37. Ehrung), Johanna Feit (32. Ehrung), Maria Parsdorfer, Agnes Sans, Blanka Wallner (alle 25. Ehrung), Edgar Müssig (23. Ehrung), Hubert Sans (22. Ehrung), Brunhilde Marquardt, Marita Eisenhauer, Wolfgang Eisenhauer (alle 20. Ehrung), Ursula Mechler (19. Ehrung), Herbert Heide, (18. Ehrung), Christel Strauch (beide 16. Ehrung), Helmut Ackermann (15. Ehrung), Irene Bauer, Günter Schmidt (beide 13. Ehrung), Hilde Kaiser, (12 Ehrung), Edeltraud Berberich, Christel Riedl (beide 10. Ehrung), Edeltraud Berberich, Magdalena Schmidt (beide 11. Ehrung),  Ralf Englert, Hans Lurz, Werner Weigand (alle 10. Ehrung), Karl-Friedrich Berberich, Gerhard Eisner, Gaby Lurz, Anneliese Wörner-Eisner (alle 9. Ehrung), Susanne Dearnley, Thea Englert, Helga Reinhardt (alle 8. Ehrung), Dorit Fuchs, Doris Merkert, Erna Müller, Brigitte Wepner (alle 7. Ehrung), Alfred Czech, Alan Dearnley, Helmut Dollinger, Doris Kobold (alle 6. Ehrung), Maria Ackermann (5. Ehrung), Magda Ehrenreich, Edeltrud Müssig, Gerlinde Zimmermann, Theo Zimmermann (alle 4. Ehrung), Albert Ehrler, Alice Lesch, Helga Märker, Helga Walter, Clothilde Wörner (3. Ehrung), Hedwig Geidel, Klaus Klenk, Mechthilde Mehl, Anton Volkert, Gertrud Volkert (alle 2. Ehrung), Heinz Geuter, Dieter Greulich, Martina Greulich, Gerhard Mehl (alle 1. Ehrung).

Erwachsene mit dem Goldenen Wanderabzeichen ohne Eichel: Willi Gold (46. Ehrung), Irmgard Schuhmacher (40. Ehrung), Brigitte Laukenmann, Heinz Laukenmann (beide 21. Ehrung), Peter Gehrig (19. Ehrung), Ellen Frei, Imgard Gehrig (beide 18. Ehrung), Christel Riedel (11. Ehrung), Marlene Speck (9. Ehrung), Alfred Günther, Hans-Dieter Müller (beide 6. Ehrung), Brigitte Bachert, Christine Gehrig, Hans Geidel, Marianne Westrich (alle 4. Ehrung), Christel Dörr, Rosemarie Schwab, (beide 3. Ehrung), Erika Leuchs, Michael Wetzel (beide 2. Ehrung).

Mit den Schlussworten der 1. Vorsitzenden Agnes Sans klang diese sehr harmonisch verlaufene Wandererehrung-Feierstunde der OWK-Ortsgruppe Walldürn schließlich aus.

 

    Text und Bild: Stieglmeier

OWK wanderte am 19.01.2020 Richtung Altheim

veröffentlicht um 24.01.2020, 02:04 von Wolfgang Eisenhauer













Impressionen der Wanderung

Wanderung an Dreikönig nach Hardheim

veröffentlicht um 07.01.2020, 04:00 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 07.01.2020, 04:22 ]

Die Wanderung am Drei- Königs-Tag begann für 32 eifrige Wanderer mit der von WF T. Zimmermann geführten Tour nach Hardheim. Zimmermann führte die Teilnehmer zeitgerecht über den HW 24 zum Kopplungspunkt am Schloss in Hardheim.

Hier trafen weitere 30 Teilnehmer in Fahrgemeinschaften ein, so dass Bürgermeister Rohm 62 Wanderer in der Gemeinde begrüßen konnte.

Auf dem Plan der von der Vorsitzenden A. Sans organisierten Tour stand ein kleiner Rundgang durch die Nachbargemeinde.
Station 1 war die Besichtigung der oberen Burg, umgangssprachlich auch das Schloss genannt. Bürgermeister Rohm verstand es die gut 60 Teilnehmer kurz und prägnant in die Geschichte des heutigen Verwaltungssitzes einzuführen.








Station 2 (Erftaldom) wurde durch WF B. Marquardt vorgestellt, hierbei ging es vorrangig um die Entstehung und das im letzten Jahr gefeierte Jubiläum.
Sehr interessant  waren auch die Ausführungen rund um die historische Weihnachtskrippe.









Station 3 und zugleich letzte Station vor der abschließenden Einkehr war das Kulturdenkmal „Steinerner Turm“ auch hier waren wieder interessante Informationen zum Burgfried der ehemaligen unteren Burg zu hören.

Nach der Einkehr im Lokal „Zum Bierbrunnen“ trat man zu Fuß oder mit PKW und letztendlich mit der öffentlichen Buslinie den Heimweg an.

Der Dank der Vorsitzenden Agnes Sans ging an die  WF für die Vorbereitung und Durchführung der Wanderung.    

1-10 of 11