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OWK wanderte am 17.03.2019 bei Buchen

veröffentlicht um 17.03.2019, 11:40 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 17.03.2019, 12:04 ]












Am vergangenen Sonntag bot der OWK zwei Wanderungen bei Buchen an.

Die erste Gruppe mit 17 Teilnehmern machte sich unter Leitung des Wanderführers Wolfgang Eisenhauer bereits um 10:30 Uhr bei wechselhaftem Wetter auf die 18 km lange Tour. Ausgehend vom Parkplatz an der Keimstraße folgte man zunächst dem Hauptwanderweg 41, gekennzeichnet durch einen roten Punkt, bis zum „Heeschter Brückle“. Hier konnten das Wirken eines Biebers, unterstützt durch Informationen von Karl-Friedrich Berberich, besichtigt werden. Weiter ging es bis zur Grillhütte nach Hainstadt. Während der ersten Rast gab der Wanderführer Informationen zu den Hauptwanderwegen des OWK.

Weiter führte die Wanderung über den Arnbergweg B5, mit 15 km der längste Buchener Rundwanderweg, und den Sandweg hinab ins Morretal, in dem früher 8 Mühlen standen. Der nun einsetzende Regen konnte die Freude am Weiterlaufen nicht trüben. Über den Stürtzenhardter Pfad mit seinen Mammutbäumen, das Waldschwimmbad und die „alla hopp!-Anlage“ erreichte man am Nachmittag Buchen.

Eine weitere Gruppe mit 23 Wanderfreunden wurde von Marita Eisenhauer und Brunhilde Marquardt geführt.

Der sieben Kilometer lange Rundweg über die Markierungen B5 und roter Punkt startete bei Regen am Buchener Friedhof. Er ging in Richtung Hettigenbeuern, oberhalb an der Mittelmühle, dann an der Hainstadter Mühle vorbei.

Die 400 Jahre alte Mittelmühle im idyllischen Morretal dient heute als modernes Gesundheitszentrum und Kulturadresse für Konzerte und Lesungen. Die "Hainstadter- oder Kettenmühle" soll bereits 777 im Lorscher Kodex erwähnt sein und gilt als älteste Buchener Mühle.

Am Hinweisschild auf die Sportschießanlage der Buchener Schützengesellschaft zweigte man auf den Hainstadter Müllersweg rechts bergan ab.

In der ersten Kehre  traf man auf einen großen Sandsteinfindling, der an den Orkan „Wiebke“ erinnert. Mit einer Windgeschwindigkeit von 130 -200 km/h wütete er 1990 über Deutschland, Teilen der Schweiz und Österreichs, forderte viele Todesopfer und hinterließ große Schäden in der Forstwirtschaft. Die Wälder in Buchen und Walldürn waren in Baden Württemberg besonders hart getroffen.

Zunächst folgte man der Markierung roter Punkt zwischen Arnsberg und Welscheberg, dann dem Birkenbrunnenweg. Die ehemalige Hainstadter-Saatschule - hier wurden früher Pflanzen für die Jungbestandspflege nachgezogen - ließ man rechts liegen und gelangte im weiteren Wegverlauf an den höchsten Punkt des Wanderweges (420 m) mit Blick auf Hainstadt. Hier traf man wieder auf die  Markierung B5 und erreichte die Sportanlagen in Hainstadt. Vorbei an den Hainstadter Ziegelwerken kam man auf dem Fahrradweg, dem B5 folgend, an den Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

Beide Gruppen trafen sich zu einem gemeinsamen Abschluss im Restaurant Paganini in Buchen. Die Vorsitzende des OWK Agnes Sans dankte den Wanderführern für die Vorbereitung und Durchführung der beiden Wanderungen.

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Wolfgang Eisenhauer,
17.03.2019, 12:00
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