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2019











Adventswanderung bei Walldürn am 08.12.2019

veröffentlicht um 10.12.2019, 06:12 von Wolfgang Eisenhauer


Am 08. Dezember, dem zweiten Adventssonntag,  trafen sich bei etwas windigem, aber trockenem  Wetter 23 Wanderer zur  diesjährigen Adventswanderung. Treffpunkt war um 13:30 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Volksbank.  Nach der Begrüßung durch den Wanderführer Helmut Dollinger startete die Wandergruppe in Richtung alte Amorbacher Straße bis zur Mutterfichte. In der dortigen Schutzhütte wurde eine kleine Pause eingelegt.

Danach ging es weiter zum Märzenbrünnlein. Nach ein paar besinnlichen Minuten in der Kapelle wurde die Tour über den Rundweg „W2 und W1“ weiter bis zum Stationenweg fortgesetzt. Von hieraus führte uns der Weg dann über die Sandgasse in den Stadtkern.

Am Weihnachtsmarkt war das Ziel dann erreicht, und die Wanderfreunde ließen bei Kaffee und Kuchen, oder Glühwein und Bratwurst den Nachmittag ausklingen.

 

Wanderung zwischen Großheubach und Miltenberg am 24.11.2019

veröffentlicht um 29.11.2019, 05:01 von Wolfgang Eisenhauer






























Impressionen von der Wanderung

Bilder: Richard Gloger

Kulturabend des OWK am 08.11.2019 im HDOT

veröffentlicht um 19.11.2019, 06:41 von Wolfgang Eisenhauer

Zu einem begeisternden und großartigen Erlebnis wurde für ca. 250 Gäste und Besucher der am vergangenen Freitagabend im „ausverkauften“ Haus der offenen Tür in Walldürn von der OWK-Ortsgruppe Walldürn anlässlich des diesjährigen 1225-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Walldürn veranstaltete Kulturabend „UnterWEGs“ mit der Theaterpädagogin, Kabarettistin, Rezitatorin und Sängerin Ann-Kathrin Schneider, begleitet von Edi Farrenkopf am Piano und auf dem Akkordeon.

Zwei Stunden lang machte sich Ann-Kathrin Schneider an diesem Freitagabend in zünftiger Wanderkluft auf den Weg, ihren Rucksack dabei gefüllt mit Texten, Geschichten, Gedichten und Philosophischem, die allesamt von der Reiselust, vom Wandern, vom „Sich auf den Weg machen“, von der Sehnsucht nach der Ferne, vom Abschied und vom Aufbruch, und vom Erinnern an die Heimat handelten, und die von der Heimat als auch von der Ferne erzählten, niedergeschrieben von deutschsprachigen Schriftstellern wie Hermann Hesse, Kurt Tucholsky oder Robert Walser, aber auch von internationalen Dichtern und Denkern, die es während ihrer Lebenszeit oftmals in die schöne, freie Natur zog. Auch die im Laufe dieses Kulturabends zu hörenden deutschen Volksliedern, Chansons und englischen Songs handelten immer wieder vom Wandern und vom Fernweh.

Eröffnet wurde der Kulturabend musikalisch mit dem aus dem Musical „Mozart“ stammenden und von Ann-Kathrin Schneider gesanglich in hervorragender Weise dargebotenen und dabei von Edi Farrenkopf am Piano instrumental sehr dezent im Hintergrund begleiteten Song „Gold von den Sternen“, ehe Ann-Kathrin Schneider sodann nach kurzen, an alle Kulturabend-Besucher sowie insbesondere auch an Bürgermeister Markus Günther und Pfarrer Karl Kreß gerichteten Begrüßungsworten ihr an diesem Freitagabend zu hörendes Programm kurz vorstellte.

Sehnsucht stand danach dann im Mittelpunkt ihres ersten Textprogrammbeitrages „Die Made“, einem absoluten Klassiker aus der des Feder des deutschen Komikers, Musikers, Komponisten, Unterhaltungskünstlers, Kabarettisten, Schauspielers und Dichters Heinz Erhard.

Neugier als Motiv, sich auf den Weg zu machen“ beinhaltete sodann der nächste, von dem Schweizer Schriftsteller Jürgen Schubiger

stammende Textprogrammbeitrag „Die erste Reise“.

Nach dem nächsten Liedvortrag von Ann-Kathrin Schneider „Die Gedanken sind frei“ machte sich danach dann auch bei Christian Morgensterns „Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst“ eine Schnecke besinnliche Gedanken, ob sie aus ihrem Haus raus soll oder ob sie aus ihrem Haus nicht raus soll.

Mit dem Themenblock Abschied befasste sich Ann-Kathrin Schneider im Verlauf der nächsten thematischen und auch gesanglichen Programmbeiträge „Zu Fuß nach Paris“ von dem zeitgenössischen niederländischen Schriftsteller Remco Campert, „Der Abschied“ von Eugen Roth, „Reich mir zum Abschied“ („Good night“) aus der Operette „Viktoria und ihr Husar“ sowie „Abschied“ von Joseph von Eichendorff, einem bedeutenden Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik.

Weiter ging die Wanderreise dann mit „Wanderparkplatz“ aus dem Audioguide von Wanderführer Manuel Andrack, einem Wanderprofi und Deutschlands bekanntester Wanderfreund und weiter danach in einem nächsten Block mit dem Schwerpunktthema „Wanderlust“ und dessen erstem textlichen Programmbeitrag mit dem gleichnamigen Titel „Wanderlust“ von Wilhelm Busch, in dem es vor allem um das richtige Wanderschuhwerk ging. Diesem Textbeitrag ließ Ann-Kathrin Schneider mit dezenter instrumentaler Begleitung durch Edi Farrenkopf die drei bekannten und bei Wanderfreunden stets allzeit beliebten Volkslieder „Mich brennt´s in meinen Reiseschuh´n“, (Text von Joseph von Eichendorff), „Ich komme schon durch manche Land“ - „La marmotte“ (Text von Johann Wolfgang von Goethe, Musik von Ludwig van Beethoven)sowie „Aus grauer Städte Mauern“ folgen.

Nach diesen drei Liedvorträgen begaben sich die Zuhörer im Saal zusammen mit Ann-Kathrin Schneider sodann gemeinsam auf eine klassische Heldenreise, in dem sie mit viel Aufmerksamkeit deren Worte von „Siegfrieds Kampf mit dem Drachen“ lauschten, die der langjährige Direktor des Amorbacher Karl-Ernst-Gymnasiums, Reinhold Grzega, in seinem von ihm in seinem Hörbuch „Siegfried - Heldensage für Kinder von 7 - 107 Jahren“ stammenden neu erzählten Nibelungenlied verfasst hat. Begeisternd und beeindruckend dann auch der Text von Andrea Schwarz „Die Rucksäcke sind gepackt“, in dessen Mittelpunkt die Aussage und Feststellung stand, dass nur derjenige, der sich auf den Weg macht, auch das wahre Leben erleben wird, während im letzten Textbeitrag vor der Pause „Wer kennt Odenwald und Spessart?“ von Kurt Tucholsky dann vor allem die Rückkehr und das Bewusstseinmachen von der Heimat im Fokus stand.

Mit einem musikalischen Programmbeitrag gemeinsam in die Pause brachen die beiden Akteure auf der Bühne dann zusammen mit dem Publikum auf, und zwar mit dem allseits bekannten Liedtitel der Comedian Harmonists „Leb wohl, gute Reise“.

Den zweite Programmteil dieses Kulturabends eröffnete Ann-Kathrin Schneider sodann musikalisch mit einem Liedbeitrag, der aufzeigte und deutlich machte, dass Unterwegs sein auch Getriebensein bedeuten kann: „Heute hier und morgen dort“ von Hannes Wader.

Mit einem Auszug aus der Erzählung „Der Spaziergang“ des deutsch-schweizerischen Schriftstellers Robert Walser - „Mit offenen Augen“ - war zu erkennen, dass ausgedehnte Spaziergänge nicht ausschließlich nur Müßiggang, sondern oftmals auch berufliche Weiterbildung sein können.

Weiter im Wandergeschehen dieses Kulturabends „UnterWEGS“ ging es alsdann mit so manch Philosophischem aus der Feder einiger bekannter Dichter und Denker: So mit „Meine Gedanken schlafen ein“ aus den Essais“ des französischen Philosophen Michel de Montaigne aus dem Jahr 1580, dem „Umherspazieren“ des belgischen Schriftstellers des 20. Jahrhunderts, Georges Simenon, dem „Mein Körper muss in Bewegung bleiben“ aus den „Bekenntnissen“ von Jean-Jacques Rousseau, einem Philosophen der Aufklärung, sowie „Ich habe mir die besten Gedanken angelaufen“ von Soren Kierkegaard, einem dänischen Schriftsteller und Philosophen Anfang des 19. Jahrhunderts.

Musikalisch ging es alsdann weiter mit einer Cover-Version des Dean-Martin-Hits „Memories are made of this“, mit dem durch Freddy Quinn bekannt gewordenen Millionenseller „Heimweh“, gesanglich dargeboten von Ann-Kathrin Schneider und dabei instrumental begleitet von Edi Farrenkopf auf dem Akkordeon.

Im Mittelpunkt des nächste Textblock-Themas stand danach dann das Sich-Erinnern und das Sich-Zurückbesinnen“: So bei dem Textbeitrag „Sehnsucht“ aus der „Fußwanderung“ von Robert Walser, bei „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff, bei „der Wanderpfad“ von Otto Friedrich Bollnow, einem deutschen Philosphen und Pädagogen des 20. Jahrhunderts, sowie bei „Der Wanderer“ von Peter Härtling, einem deutschen Schriftsteller der Neuzeit.

Nächster Themenschwerpunkt im Verlauf dieses Kulturabends „UnterWEGs“ war dann die Sehnsucht nach dem Ankommen wollen und das Vermissen von einem Zuhause, von Ann-Kathrin Schneider nachhaltig dokumentiert und interpretiert mit dem von ihr gesungenen Pop-Titel des zeitgenössischen Sängers des Deutsch-Pop, Max Griesinger aus dessen drittem Album „Die Reise“ - der Top-Hit Zuhause“, dem sich danach dann als nächster Text-Themenschwerpunktblock textliche Gedanken zum Thema Natur anschlossen, nachhaltig unterlegt und dokumentiert durch die Wortbeiträge „Über Naturauffassung“ von Kurt Tucholsky, „Gefunden“ - bei ein Spaziergang von Johann Wolfgang von Goethe, „Und nichts zu suchen, das fällt schwer“ von Michail Krausnick, einem im Mai dieses Jahres verstorbenen freien Autor aus Neckargemünd, sowie „Summe meine Fehlfahrten“ von Matthias Politycki, einem in Karlsruhe geborenen Schriftsteller.

Nächster musikalischer Programmbeitrag war die amerikanische Volksweise „Home on the range“, der dann schließlich überleitete zu den drei letzten Textprogrammbeiträgen: Nach Osten“ aus dem im Jahr 2012 erschienenen Buch „Spaziergänge“ von Franz Hohler, einem schweizer Schriftsteller, Kabarettisten und Liedermacher, „Das Wandern“ von Theodor Heuss aus dem Jahr 1959, sowie als letzter Text auf dem Weg „Wandersehnsucht“ von Hermann Hesse.

Nach kurzen, an ihren musikalischen Weggefährten Edi Farrenkopf, an Jürgen Pönicke und dessen Team sowie an die OWK-Ortsgruppe Walldürn gerichteten Dankesworten von Ann-Kathrin Schneider stellte sodann schließlich der Liedbeitrag „Über sieben Brücken must du gehn“ - das im Jahr 1978 auch von der DDR-Rockband „Karat“ besungene und danach dann vielfach gecoverte und vor allem auch durch Peter Maffay bekannt gewordene Lied - mit Rückbesinnen auf den bildhaften „Lebensweg“ den offiziellen Schlusspunkt dieser nahezu 40 Programmpunkte umfassende Kulturabend „UnterWEGs“ im Haus der offenen Tür dar.

Doch beschlossen wurde die Veranstaltung nach nicht enden wollenden Beifallsbekundungen des begeisterten Publikums erst nach zwei Zugaben (dem Textbeitrag „Die Ameisen“ von Joachim Ringelnatz und dem Liedbeitrag „Kein schöner Land“, nach herzlichen - an Ann-Kathrin Schneider und Edi Farrenkopf gerichteten Schluss- und Dankesworten für die Gestaltung dieses grandiosen Abends und der Überreichung von jeweils kleinen Dankes- und Anerkennungspräsenten, sowie nach einer weiteren letzten musikalischen Zugabe der beiden Künstler auf der Bühne mit „Wer weiß, was uns die Zukunft bringt“.

Bericht und Aufnahme: Stieglmeier

Herbstwanderung um Walldürn am 10.11.2019

veröffentlicht um 11.11.2019, 10:27 von Wolfgang Eisenhauer

 











Aufgeteilt in zwei Gruppen mit den Wanderführern Lothar Wohlfarth und Günter Schmidt machten sich am Sonntag 41 Wanderer auf den Weg, den herbstlichen Wald um Walldürn zu erkunden.
Die kürzere Runde mit sechs Kilometern gelangte in Richtung Heide und durch das Neubaugebiet Lindig zum Limesweg, wo der Wanderführer G.Schmidt etwas zur Grenzsicherung des "Römischen Reiches" verlas. Weiter am Limes-Lehrpfad und dann auf Waldwgen erreichte man wieder die Ortschaft und kehrte im Pfarrsaal ein.
Dort traf kurze Zeit später die andere Gruppe ein, die neun Kilometer ewandert hatten. Deren Strecke führte in die entgegengesetzte Richtung über den Eiderbach und dann zum "Märzenbrünnle". Von dort ging es dann auch auf Waldwegen wieder zurück und zur Einkehr.
Zwar war das Wetter für diese Jahreszeit schon ziemlich kalt, aber die Teilnehmer waren mit dieser gelungenen Herbstwanderung sehr zufrieden.

Wanderung durch das Fünfmühlental zur Burg Guttenberg am 27.10.2019

veröffentlicht um 29.10.2019, 03:21 von Wolfgang Eisenhauer

 

Mit zahlreichen Gästen wanderte der OWK durch das Mühlbachtal bei Neckarmühlbach. Ursprünglich standen am Mühlbach sechs Wassermühlen, von denen heute nur noch fünf vorhanden sind. Die älteste wurde bereits 1596 als Haberkornmühle erwähnt. Zwischen 1960 und 1980 stellten die letzten Mühlen das Mahlen ein. Interessant für die Wanderer war, dass 75 Hektar des Waldes an den Steilhängen des Mühlbachs 1975 zu Bannwald erhoben wurde.

Der Weg führte weiter vorbei  am größten Judenfriedhof (1.000 Gräber) Süddeutschlands.

Bei der Burg Guttenberg durften die Wanderer erfahren, dass die Burg nach archäologischen Befunden aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert stammt. Die Burg wurde nie zerstört und  ist seit fast 800 Jahren kontinuierlich bewohnt. Ein Teil der Wanderer lief durch das Mühltal bis Zimmerhof und weiter nach Heinsheim vorbei am dortigen Schloss. Zum gemütlichen Abschluss trafen sich beide Gruppen zusammen 48 Teilnehmer, in Haßmersheim im „Wirtshaus am Treidelpfad“. Die Vorsitzende des OWK Agnes Sans bedankte sich bei den beiden Wanderführern Alfred Czech und Jürgen Ziegler für die schönen Touren und wünschte allen Teilnehmern eine gute Heimfahrt.

Zweitageswanderung im Odenwald und Spessart am 18./19.10.2019

veröffentlicht um 21.10.2019, 01:11 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 21.10.2019, 01:13 ]

Eine sportliche Wandergruppe von 15 Naturfreunden nahm am vergangenen Wochenende das Angebot des OWK Walldürn einer Zweitagewanderung links und rechts des Mains an, welche  von Wanderwart Ralf Englert entworfen und minutiös vorbereitet worden war.

Mit dem ÖPNV gelangten die Wanderfreunde zum Ausgangspunkt Weilbach. Schweißtreibende Anstiege und lange Passagen auf den Hochflächen wechselten ab und erhöhten das Wanderglück. Viele Kilometer führten durch die bunten Herbstwälder, wobei die zurzeit herrschende Pilzschwemme manchen Wanderfreund zur Pilzbestimmung animierte. Das Wetter war herbstlich bestimmt.  Wesentliche Teile der Tour führten am Grenzweg, am Einhardsweg  und am Limesweg entlang. Am Freitag war Mömlingen im Mümlingtal das Ziel, wo im Gasthaus „Wolfsschänke“ die Wandergruppe Gelegenheit zur Restauration und Übernachtung fand.  Am Abend stieß die Vorsitzende Agnes Sans, welche den Gepäcktransport organisierte, mit ihrem Gatten zur Wandergruppe. 

Samstags führte die Tour nach Obernburg über den Main und in die Spessartlandschaft. Über die Höhenwege bei Erlenbach und Eschau kamen die Wanderer am Nachmittag im Weiler Klotzenhof an, wo sie sich in der „Bauernschänke“  von den Strapazen erholten. Vorstandsmitglied Karl-Friedrich Berberich bedankte sich im Namen aller Wanderfreunde beim Wanderwart und seiner Gattin für die Vorbereitung und  tolle Tourenführung. Der Heimweg nach Walldürn bei einer erholsamen Omnibusfahrt  bildete den Abschluss der erlebnisreichen  Wandertour.

OWK wanderte am 13.10.2019 um den Wolkmannberg

veröffentlicht um 15.10.2019, 00:49 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 15.10.2019, 00:56 ]


Bei außergewöhnlich schönem Herbstwetter machten sich am Sonntag 38  Wanderer auf den Weg, den Wolkmannberg bei Amorbach zu erkunden.
Nach der Begrüßung durch Wanderführer Günter Schmidt machte man sich gemeinsam auf den Weg bis zur Pulvermühle. Dort teilte man sich in zwei Gruppen, und mit Wanderführer Helmut Dollinger ging es über die Mud und entlang der östlichen Flanke des „Wolkmann“, teils durch Wald, teils durch Wiese und Feld, über 7,5 Kilometer zurück nach Amorbach.
Die andere Gruppe mit Wanderführer Schmidt umrundete den „Wolkmann“ und kam dabei durch Buch, Kirchzell und vorbei am Schafhof. Die Wanderstrecke von 13 Kilometern wurde noch durch einen kräftigen Anstieg bei Kirchzell gewürzt. Die mit vielen Aussichten auf die schon beginnende herbstliche Landschaft verbundene Wanderung fand bei einer abschließenden Einkehr in der Gaststätte "Schmelzpfännle" ihren Ausklang.

25.-29.09.2019: Wandertage des OWK in der Fränkischen Schweiz

veröffentlicht um 30.09.2019, 08:36 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 07.10.2019, 00:39 ]

Ebermannstadt  war  das Ziel des OWK Walldürn in den letzten Septembertagen. Den Beginn  mit einem Stadtbesuch in Bamberg,  der  malerischen Stadt, bot   mit Klein- Venedig und seinen prächtigen Bauten und Kunstwerken sowie dem sehenswerten Rosengarten  einen schönen Auftakt, bevor in Ebermannstadt Quartier bezogen wurde. Noch am späten Nachmittag wurden 2 kleine Rund- Wanderung angeboten

Tag 1: Verantwortlicher Wanderführer Karlfriedrich Berberich: Von Ebermannstadt nach Gößweinstein und zurück

Die Burg „Goswinesteyn“ wurde 1076 erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1102 fiel die Burg an das Hochstift Bamberg und war von 1348 bis 1780 Sitz eines Vogteiamtes der Bischöfe von Bamberg. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts waren  die Burg und das Amt Gößweinstein an Hans, dann an Paul von Streitberg verpfändet. Die von Streitberg besaßen seit dem Mittelalter den Gößweinsteiner Zehnt als kaiserliches Lehen.     Im Jahr 1525 kam es im Bauernkrieg zu Zerstörungen und anschließendem Wiederaufbau. Im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 wurde Gößweinstein ein weiteres Mal zerstört und wiederaufgebaut. Der Bamberger Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (regierte von 1729 bis 1746) erhob Gößweinstein zum Markt. Bei der Säkularisation des Jahres 1803 kam das Gebiet des Hochstifts Bamberg an Bayern.

Geschichte: der Wallfahrtskirche

 Im Jahre 1071 soll auf dem Platz der Basilika eine Kapelle gestanden haben. Der Schlüsselberger Konrad I. und seine Gemahlin Kunigunde bauten 1240 die Kapelle in eine geräumige Kirche um, die zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht wurde. Die früheste Nennung einer Kirche in Gozwinstein befindet sich 1308 im Testament Gottfrieds von Schlüsselberg. Die Familie der Schlüsselberger wird als Gründer der ersten Kirche angesehen; sie hat auch das Zisterzienserinnenkloster in  Schlüsselau gestiftet, das ebenfalls der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht ist.

1461 erhielt Gößweinstein seine Selbständigkeit. Zuvor war es in das Archidiakonat Hollfeld inkorporiert. Früh lässt sich bereits eine Förderung durch adlige Familien feststellen, etwa durch die von Groß zu Trockau. Die ersten Ablässe wurden der Kirche 1511 verliehen. Unter den mit Ablässen versehenen Tagen war damals noch nicht der spätere Hauptwallfahrtstag Trinitatis, der Sonntag nach Pfingsten  

 Die Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit mit Franziskanerkloster wurde 1730–1739 unter Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn nach Plänen von Balthasar Neumann, der auch selbst den Bau überwachte, erbaut. Die Kirche wurde 1948 auf Antrag des Franziskanerpaters Luchesius Spätling durch Papst Pius XII. zur päpstlichen Basilica minor erhoben.

Tourdaten: Länge 31km; Höhenmeter 750 ; Dauer 8Std.

Während  zwei Wandergruppen mit Werner Weigand  und Agnes Sans nach Muggendorf mit dem örtlichen Omnibus gelangten,  um in separaten Wegen rechts oder links von dem Fluss Wiesent zum Quartier zurück zu gelangen, unternahmen die sportlichen Tourengeher ausdauernde Wanderungen.

 Tag 2    Von Ebermannstadt nach Pottenstein und dem Bus zurück.

Die Geschichte Pottensteins lässt sich bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 918 zurückverfolgen. Die Burg Pottenstein wurde ca. 1060 von Graf Boto von Pottenstein (1028–1104;) erbaut. 1323 erhielt der Ort Stadtrechte. Die Stadt Pottenstein war Obervogtamt des Hochstifts Bamberg. Bei einem Stadtbrand im Jahre 1736 wurden 60 Häuser zerstört, die Stadtkirche wurde beschädigt. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern

Tourdaten: Länge 28km; Höhenmeter 640 ; Dauer 8Std.

 Am 2 Tag begaben sich die Gruppen 2 und 3 nach Pottenstein,  um zur erdgeschichtlichen sehenswerten Teufelshöhle zu gehen

Tag 3   Von  Ebermannstadt zum Walberla und zurück.

Wenn die Franken von ihrem Berg sprechen, so reden sie im Volksmund über das "Walberla", dem markanten Tafelberg östlich von Forchheim. Der richtige Name des Bergmassives ist aber "Ehrenbürg". Die "Ehrenbürg" besteht aus dem 532 m hohen Rodenstein und dem 512 m hohen Walberla, das von der im 17. JH. gebauten Walburgis Kapelle gekrönt wird. Von dem Zeugenberg hat man einen unvergleichlichen Blick in das untere Regnitz-, Ehrenbach und Wiesenttal.Durch Erosion hat sich dieser Zeugenberg gebildet. Am 1. Sonntag im Mai wird das traditionelle Walberla-Fest, das älteste Frühlingsfest Deutschlands, gefeiert.

 

Tourdaten: Länge 21Km;Höhenmeter 370 ; Dauer 8Std.

 

Der 3. Tag gehörte dem Heiligen Berg der Franken  dem Walberla.  Auf dem Weg zu dem aussichtsreichen Tafelberg konnten  sich alle Wanderer  den Wind bei einem heftigen Sturm um die Nase wehen lassen und vom Standpunkt der Walburga-Kapelle die Weite des Regnitz-Tales bei Forchheim sowie des Wiesent-Tales auf sich wirken lassen.

Alle Wanderfreunde waren beeindruckt von den tollen Waldwegen, den bizarren Felstürmen und den gewaltigen Kalksteinwände. Erholung pur genossen die Walldürner im Hotel „Schwanenbräu“, wo sie täglich mit fränkischer Küche verwöhnt wurden. Naturerlebnis, kulturelle Erfahrungen und Wandern in der Gemeinschaft bietet der Odenwaldklub Walldürn bei allen seinen Vorhaben.  Grundprinzip der Tourenplanung beim Odenwaldklub ist seit jeher die Absicht, für alle Teilnehmer der Touren die Wanderung als Genuss und Bereicherung erleben zu lassen. Nachdem auch am letzten Tag ein Festmahl im Gasthaus Schwanenbräu alle Wanderer beglückte, wurde die Heimfahrt in Nürnberg mit Stadt-, Burg und Wehrgang -Besichtigungen unterbrochen und in Gerchsheim mit dem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen.

Die 2.  Vorsitzende Susanne Dearnley bedankte sich bei allen Wanderfreunden,  die aktiv zum Gelingen der  Wandertage  beigetragen haben,  für das gelungene Projekt.  

Am 21.09.2019 wanderte der OWK die Marathonstrecke

veröffentlicht um 25.09.2019, 02:18 von Wolfgang Eisenhauer








Bei herrlichem Wanderwetter trafen sich 11 Wanderer um 8 Uhr am Bahnhof in Walldürn zur diesjährigen Marathonwanderung. Nach der Begrüßung durch den Wanderführer Helmut Dollinger und einer kurzen Streckenbeschreibung ging es mit einem Frischauf auch gleich los. Nach ca. 30 Minuten erreichte die Gruppe das Hainstadterbrücklein. Dort konnten sie das imposante Bauwerk des dort ansässigen Biber bestaunen. Nach dem Überqueren der B27 führte uns der Weg weiter zur Kapelle mit Glockenturm, auch „schönster Jesus auf der Wiesen“ genannt. Von hier aus wanderten wir auf dem He1 zur Erholungsanlage Hasenwald. Vorbei an zahlreichen Vogelvolieren und Gehegen mit Ziegen und Schafen ging es weiter bis zur Eberstadter Tropfsteinhöhle. Hier wurde eine kleine Pause eingelegt. Nun ging es Richtung Schlierstadt  bis zum „Sankt Gangolf Bildstock“, wo wir noch einmal eine kleine Trinkpause machten. Hier war dann auch der Wendepunkt der Tour und es ging wieder Richtung Walldürn. Danach ging es weiter Richtung Götzingen bis zur „Amors Kapelle“. An dem dortigen Grillplatz wurde etwa 30 Minuten gerastet. Von hier wanderten wir weiter, vorbei an den Hallstattgräbern auf der Gemarkung Götzingen (späte keltische Hallstattzeit ca. 550 – 350 v. Chr.) in Richtung Hettingens   Kriegerhain bis zum Steinernen Tisch. Nun folgten wir dem Limes Pfad über den Altheimer Weg zurück nach Walldürn. Nach 43 km hatten wir unser Ziel erreicht.

Am Bahnhof angekommen, haben wir uns dann auch eine Stärkung verdient, die wir uns im Asia- Restaurant „Lotus“ gönnten.

Der Wanderführer bedankte sich bei den Wanderern für das gute Gelingen der Marathon Wanderung und bei Richard Gloger, der die Wanderstrecke ausgearbeitet hat.

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