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2019











OWK wanderte am 13.10.2019 um den Wolkmannberg

veröffentlicht um 15.10.2019, 00:49 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 15.10.2019, 00:56 ]


Bei außergewöhnlich schönem Herbstwetter machten sich am Sonntag 38  Wanderer auf den Weg, den Wolkmannberg bei Amorbach zu erkunden.
Nach der Begrüßung durch Wanderführer Günter Schmidt machte man sich gemeinsam auf den Weg bis zur Pulvermühle. Dort teilte man sich in zwei Gruppen, und mit Wanderführer Helmut Dollinger ging es über die Mud und entlang der östlichen Flanke des „Wolkmann“, teils durch Wald, teils durch Wiese und Feld, über 7,5 Kilometer zurück nach Amorbach.
Die andere Gruppe mit Wanderführer Schmidt umrundete den „Wolkmann“ und kam dabei durch Buch, Kirchzell und vorbei am Schafhof. Die Wanderstrecke von 13 Kilometern wurde noch durch einen kräftigen Anstieg bei Kirchzell gewürzt. Die mit vielen Aussichten auf die schon beginnende herbstliche Landschaft verbundene Wanderung fand bei einer abschließenden Einkehr in der Gaststätte "Schmelzpfännle" ihren Ausklang.

25.-29.09.2019: Wandertage des OWK in der Fränkischen Schweiz

veröffentlicht um 30.09.2019, 08:36 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 07.10.2019, 00:39 ]

Ebermannstadt  war  das Ziel des OWK Walldürn in den letzten Septembertagen. Den Beginn  mit einem Stadtbesuch in Bamberg,  der  malerischen Stadt, bot   mit Klein- Venedig und seinen prächtigen Bauten und Kunstwerken sowie dem sehenswerten Rosengarten  einen schönen Auftakt, bevor in Ebermannstadt Quartier bezogen wurde. Noch am späten Nachmittag wurden 2 kleine Rund- Wanderung angeboten

Tag 1: Verantwortlicher Wanderführer Karlfriedrich Berberich: Von Ebermannstadt nach Gößweinstein und zurück

Die Burg „Goswinesteyn“ wurde 1076 erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1102 fiel die Burg an das Hochstift Bamberg und war von 1348 bis 1780 Sitz eines Vogteiamtes der Bischöfe von Bamberg. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts waren  die Burg und das Amt Gößweinstein an Hans, dann an Paul von Streitberg verpfändet. Die von Streitberg besaßen seit dem Mittelalter den Gößweinsteiner Zehnt als kaiserliches Lehen.     Im Jahr 1525 kam es im Bauernkrieg zu Zerstörungen und anschließendem Wiederaufbau. Im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 wurde Gößweinstein ein weiteres Mal zerstört und wiederaufgebaut. Der Bamberger Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (regierte von 1729 bis 1746) erhob Gößweinstein zum Markt. Bei der Säkularisation des Jahres 1803 kam das Gebiet des Hochstifts Bamberg an Bayern.

Geschichte: der Wallfahrtskirche

 Im Jahre 1071 soll auf dem Platz der Basilika eine Kapelle gestanden haben. Der Schlüsselberger Konrad I. und seine Gemahlin Kunigunde bauten 1240 die Kapelle in eine geräumige Kirche um, die zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geweiht wurde. Die früheste Nennung einer Kirche in Gozwinstein befindet sich 1308 im Testament Gottfrieds von Schlüsselberg. Die Familie der Schlüsselberger wird als Gründer der ersten Kirche angesehen; sie hat auch das Zisterzienserinnenkloster in  Schlüsselau gestiftet, das ebenfalls der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht ist.

1461 erhielt Gößweinstein seine Selbständigkeit. Zuvor war es in das Archidiakonat Hollfeld inkorporiert. Früh lässt sich bereits eine Förderung durch adlige Familien feststellen, etwa durch die von Groß zu Trockau. Die ersten Ablässe wurden der Kirche 1511 verliehen. Unter den mit Ablässen versehenen Tagen war damals noch nicht der spätere Hauptwallfahrtstag Trinitatis, der Sonntag nach Pfingsten  

 Die Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit mit Franziskanerkloster wurde 1730–1739 unter Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn nach Plänen von Balthasar Neumann, der auch selbst den Bau überwachte, erbaut. Die Kirche wurde 1948 auf Antrag des Franziskanerpaters Luchesius Spätling durch Papst Pius XII. zur päpstlichen Basilica minor erhoben.

Tourdaten: Länge 31km; Höhenmeter 750 ; Dauer 8Std.

Während  zwei Wandergruppen mit Werner Weigand  und Agnes Sans nach Muggendorf mit dem örtlichen Omnibus gelangten,  um in separaten Wegen rechts oder links von dem Fluss Wiesent zum Quartier zurück zu gelangen, unternahmen die sportlichen Tourengeher ausdauernde Wanderungen.

 Tag 2    Von Ebermannstadt nach Pottenstein und dem Bus zurück.

Die Geschichte Pottensteins lässt sich bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 918 zurückverfolgen. Die Burg Pottenstein wurde ca. 1060 von Graf Boto von Pottenstein (1028–1104;) erbaut. 1323 erhielt der Ort Stadtrechte. Die Stadt Pottenstein war Obervogtamt des Hochstifts Bamberg. Bei einem Stadtbrand im Jahre 1736 wurden 60 Häuser zerstört, die Stadtkirche wurde beschädigt. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern

Tourdaten: Länge 28km; Höhenmeter 640 ; Dauer 8Std.

 Am 2 Tag begaben sich die Gruppen 2 und 3 nach Pottenstein,  um zur erdgeschichtlichen sehenswerten Teufelshöhle zu gehen

Tag 3   Von  Ebermannstadt zum Walberla und zurück.

Wenn die Franken von ihrem Berg sprechen, so reden sie im Volksmund über das "Walberla", dem markanten Tafelberg östlich von Forchheim. Der richtige Name des Bergmassives ist aber "Ehrenbürg". Die "Ehrenbürg" besteht aus dem 532 m hohen Rodenstein und dem 512 m hohen Walberla, das von der im 17. JH. gebauten Walburgis Kapelle gekrönt wird. Von dem Zeugenberg hat man einen unvergleichlichen Blick in das untere Regnitz-, Ehrenbach und Wiesenttal.Durch Erosion hat sich dieser Zeugenberg gebildet. Am 1. Sonntag im Mai wird das traditionelle Walberla-Fest, das älteste Frühlingsfest Deutschlands, gefeiert.

 

Tourdaten: Länge 21Km;Höhenmeter 370 ; Dauer 8Std.

 

Der 3. Tag gehörte dem Heiligen Berg der Franken  dem Walberla.  Auf dem Weg zu dem aussichtsreichen Tafelberg konnten  sich alle Wanderer  den Wind bei einem heftigen Sturm um die Nase wehen lassen und vom Standpunkt der Walburga-Kapelle die Weite des Regnitz-Tales bei Forchheim sowie des Wiesent-Tales auf sich wirken lassen.

Alle Wanderfreunde waren beeindruckt von den tollen Waldwegen, den bizarren Felstürmen und den gewaltigen Kalksteinwände. Erholung pur genossen die Walldürner im Hotel „Schwanenbräu“, wo sie täglich mit fränkischer Küche verwöhnt wurden. Naturerlebnis, kulturelle Erfahrungen und Wandern in der Gemeinschaft bietet der Odenwaldklub Walldürn bei allen seinen Vorhaben.  Grundprinzip der Tourenplanung beim Odenwaldklub ist seit jeher die Absicht, für alle Teilnehmer der Touren die Wanderung als Genuss und Bereicherung erleben zu lassen. Nachdem auch am letzten Tag ein Festmahl im Gasthaus Schwanenbräu alle Wanderer beglückte, wurde die Heimfahrt in Nürnberg mit Stadt-, Burg und Wehrgang -Besichtigungen unterbrochen und in Gerchsheim mit dem gemeinsamen Abendessen abgeschlossen.

Die 2.  Vorsitzende Susanne Dearnley bedankte sich bei allen Wanderfreunden,  die aktiv zum Gelingen der  Wandertage  beigetragen haben,  für das gelungene Projekt.  

Am 21.09.2019 wanderte der OWK die Marathonstrecke

veröffentlicht um 25.09.2019, 02:18 von Wolfgang Eisenhauer








Bei herrlichem Wanderwetter trafen sich 11 Wanderer um 8 Uhr am Bahnhof in Walldürn zur diesjährigen Marathonwanderung. Nach der Begrüßung durch den Wanderführer Helmut Dollinger und einer kurzen Streckenbeschreibung ging es mit einem Frischauf auch gleich los. Nach ca. 30 Minuten erreichte die Gruppe das Hainstadterbrücklein. Dort konnten sie das imposante Bauwerk des dort ansässigen Biber bestaunen. Nach dem Überqueren der B27 führte uns der Weg weiter zur Kapelle mit Glockenturm, auch „schönster Jesus auf der Wiesen“ genannt. Von hier aus wanderten wir auf dem He1 zur Erholungsanlage Hasenwald. Vorbei an zahlreichen Vogelvolieren und Gehegen mit Ziegen und Schafen ging es weiter bis zur Eberstadter Tropfsteinhöhle. Hier wurde eine kleine Pause eingelegt. Nun ging es Richtung Schlierstadt  bis zum „Sankt Gangolf Bildstock“, wo wir noch einmal eine kleine Trinkpause machten. Hier war dann auch der Wendepunkt der Tour und es ging wieder Richtung Walldürn. Danach ging es weiter Richtung Götzingen bis zur „Amors Kapelle“. An dem dortigen Grillplatz wurde etwa 30 Minuten gerastet. Von hier wanderten wir weiter, vorbei an den Hallstattgräbern auf der Gemarkung Götzingen (späte keltische Hallstattzeit ca. 550 – 350 v. Chr.) in Richtung Hettingens   Kriegerhain bis zum Steinernen Tisch. Nun folgten wir dem Limes Pfad über den Altheimer Weg zurück nach Walldürn. Nach 43 km hatten wir unser Ziel erreicht.

Am Bahnhof angekommen, haben wir uns dann auch eine Stärkung verdient, die wir uns im Asia- Restaurant „Lotus“ gönnten.

Der Wanderführer bedankte sich bei den Wanderern für das gute Gelingen der Marathon Wanderung und bei Richard Gloger, der die Wanderstrecke ausgearbeitet hat.

OWK wanderte auf den Spuren der Buscher-Brüder am 01.09.2019

veröffentlicht um 02.09.2019, 02:23 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 04.09.2019, 06:26 ]

Am vergangenen Sonntag bot der OWK Walldürn zwei mit Kunst und Kultur verbundene Wanderungen an, so wie sie in Gamburg auf dem Kulturpfad der Künstlerbrüder Clemens und Thomas Buscher zu finden sind.

Die Geschwister Buscher waren beide Bildhauer. Professor Clemens Buscher arbeitete gerne mit Stein, Marmor, Eisen und Bronze, während sein Bruder Professor Thomas Buscher das Material Holz zur Bearbeitung seiner Werke bevorzugte.

Eine Wandergruppe mit 15 Teilnehmern wurde von Marita Eisenhauer und Brunhilde Marquardt geführt. Die erste Station auf den Spuren der Künstler stellte der Dorfbrunnen in der Ortsmitte dar. Seine Figuren zeigen den sagenhaften "Hakenmann", ein böser Wassergeist in der Tauber. Der Brunnen wurde 1907 aus grauem Sandstein gearbeitet und ist ein Geschenk von Clemens Buscher.

Nachdem man das stattliche Geburtshaus der Buscher Brüder betrachtet hatte, das 1864 aus Buntsandstein gebaut wurde, bog man in die Thomas-Buscher-Straße ein und erreichte als nächste Station das Gamburger-Buscher-Museum. Seit 2013 zeigt das Fachwerkhaus Werke der Künstler. Dem steilen Panoramaweg folgend, gelangte man zur Katholischen Kirche St. Martin.

Sie wurde 1895-1898 im neugotischen Stil erbaut. Thomas Buscher hat in seiner Erstlingsarbeit die Kirche mit dem Hochaltar, den beiden Seitenaltären, der Kommunionbank, der Kanzel, zwei Beichtstühlen und weiteren Figuren ausgestattet.

Etwas oberhalb der Kirche baute 1908 Clemens Buscher für sich das Sonnenbrünnle aus, um die Wasserversorgung an der Burghalde sicher zu stellen.

Von hier aus ging der Weg weiter aufwärts zum Buschertürmle am ehemaligen Krappentor. Dieses Türmle nutzte Clemens Buscher als seine Sommerresidenz. Das Krappentor (Krähentor) weist auf eines der früheren Befestigungsanlagen der Burg hin.

Noch etwas weiter aufwärts erreichte man die Burg. Einst mainzisches Lehen und Residenz der mächtigen Edelherren von Gamburg, befindet sie sich seit 1546 im Privatbesitz.

Sie gilt mit ihren vier Meter hohen und ältesten weltlichen Wandmalereien nördlich der Alpen, die Szenen des Kreuzzuges von Kaiser Barbarossa im Palas zeigen, als Nationaldenkmal.

Die Gamburg wurde nie zerstört. Auch während des Bauernkrieges blieb sie, dank des Eingreifens Götz v. Berlichingens, als eine der wenigen Burgen erhalten. Der Bergfried aus dem 12. Jh. wurde noch im Zweiten Weltkrieg genutzt.

In der Burgkapelle gibt es ein Gipsrelief von Clemens Buscher von 1895 und im Burghof noch einen Rest des Florian-Brunnens.

Von der Burg aus führte der Weg abwärts entlang der Romantischen Straße zum Fahrradweg. Man passierte die Dorfmühle, einen Hl. Blut Bildstock, überquerte den Maisenbach und gelangte zum Pilgerkreuz, der ersten Station des Kreuzweges der Fulda-Walldürn-Wallfahrer.

Auf dem Radweg ging es einige Kilometer der Tauber entlang, man passierte die Eulschirbenmühle, überquerte die Tauber, folgte einige Meter der Landstraße, die Teil der badischen Weinstraße sei. Nach einer Bahnunterführung kam wieder ein kleiner Anstieg auf einem Weg durch Erdbeer-, Gemüse- und Sonnenblumenfelder. Ein Blick nach rechts erlaubte die Sicht auf den Stahlberg, der als Weinberg von Üssigheim gilt. Dort haben die Buscher Brüder einen Kreuzweg gestaltet.

Man erreichte die Vierzehn Nothelfer-Kapelle. Ursprünglich stand diese Kapelle 100 Jahre unten im Tal an der alten Landstraße. Beim Neubau der Steige wurde sie an den heutigen Standort verlegt. Die Umsetzung wurde ermöglicht durch Spenden der nach Amerika ausgewanderten Gamburger.

Über den Panoramaweg, mit einem imposanten Blick auf die Tauber, die malerische Burg, die Kirche und das Buschertürmle, führte der Weg abwärts durch das Taubertal nach Gamburg. Die Wegstrecke betrug 6,7 km.

Eine zweite Gruppe machte sich bereits morgens mit Wanderführer Wolfgang Eisenhauer auf die 18,5 km lange Wanderstrecke. Zunächst wurden ebenfalls die Sehenswürdigkeiten am Kulturpfad besichtigt, um dann nach dem Kunstgenuss durch Flur und Wald des Kammerforstes zu wandern. Hier entdeckte die Gruppe eine Stele von Mathias Buscher. Der Stein erinnert an eine Prinzessin, die beim Sturz vom Pferd gestorben war. Auf dem weiteren Weg gelangte man zur Maria-Hilf-Kapelle, die Maria Anto

nie Gräfin von Ingelheim 1836 hat errichten lassen, weil ihre Tochter Isabelle vom tödlichen Nervenfieber genesen war. Die Tour führte nun zum ältesten Naturschutzgebiet des Taubertals, dem Apfelberg. Weiter ging es durch Wald und Flur verbunden mit herrlichen Ausblicken auf das Taubertal nach Eiersheim und weiter nach Uissigheim. Vorbei an den alten Grünkerndarren oberhalb des Sportplatzes wurde der Stahlberg erreicht. Entlang dem von Karl August Cölestin Buscher um 1867 geschaffenen Kreuzweg aus Sandstein stieg die Gruppe den Weinberg hinauf zur Dreifaltigkeitskapelle. Nach einer Rast führte der Weg talwärts zur Eulschirbenmühle und von dort über die Vierzehnheiligenkapelle zurück nach Gamburg.


Hier trafen sich beide Gruppen zur Einkehr in der Schlupfe Scheune im Grünen Baum. Wanderwart Ralf Englert dankte den Wanderführerinnen und dem Wanderführer für die Organisation und Durchführung der beiden Wanderungen.

Radtour des Odenwaldklub Walldürn in das Taubertal am 24.08.2019

veröffentlicht um 27.08.2019, 00:35 von Wolfgang Eisenhauer

Das Spannungsfeld Pedelec-Fahrer und Radler mit eigener Muskelkraft ist zu lösen mit gegenseitigem Respekt und Geduld der Vorausfahrenden. Dies zeigten zwölf Radsportler, welche am Samstagabend zu einer Tagestour in das Taubertal aufbrachen. Über die sanften Kuppen des Baulands ging die sommerliche Tour bei strahlendem Sommerwetter in Richtung Lauda-Königshofen. Dabei kamen die OWKler in Landschaften, welche sie kaum kannten. Radfahren durch die Gegenden im Grünkernland ist auch Erfahren. Die Orte Erfeld, Buch am Ahorn oder Heckfeld werden kaum mit dem eigenen PKW angefahren. Im Taubertal sind die Radwege natürlich angenehmer und leichter zu befahren. Dann folgen noch zwei kräftigen Anstiege auf die Höhen des hinteren Odenwaldes mit der Rückkehr nach Walldürn. Eine Reifenpanne und deren schnelle Behebung gehören ebenso zu den Erfahrungen. Alle Radsportler waren überzeugt, die Heimat wieder ein wenig besser kennengelernt zu haben und zeigten dem Tourenleiter ihren Dank und Anerkennung.

Grenztour des OWK bei Kreuzwertheim am 04.08.2019

veröffentlicht um 05.08.2019, 04:03 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 05.08.2019, 04:09 ]

Der OWK Walldürn führte am letzten Sonntag eine Wanderung im bayrischen Grenzgebiet Kreuzwertheim durch. Treffpunkt war der Parkplatz gegenüber der Volksbank. In Pkw-Fahrgemeinschaften ging es nach Kreuzwertheim zum Parkplatz direkt am Main nahe der Spessart  Brauerei. 


Die Tour 1 (Wanderführer Müssig) führte nach starkem Anstieg auf den Kaffelstein. Nach Besichtigung und Erklärung des Denkmals führte der Weg auf der Höhe des Rainberges weiter. Dabei war eine herrliche Aussicht auf Wertheim mit Burg und der Mainschleife gegeben. Durch das Naturschutzgebiet ging es weiter zum Eichelberg. Der weiteste Punkt war etwa auf der Höhe des gegenüber liegenden Ortes Urphar. Danach führte der Weg talabwärts zurück. Die große Wanderstrecke betrug
ca. 10 km.

 

Die Tour 2 (Wanderführer Peter Gehrig) führte ebenso zum Kaffelstein. Die beiden Gruppen trafen sich auf dem Höhenweg des Rainberges zur einmaligen Sicht über Wertheim und Mainschleife. Weiter führten die Wege im Naturschutzgebiet talabwärts zurück.


Mit den 2 Tourenangeboten war vielen Wanderern/innen die Teilnahme an schönen Spessartwanderungen möglich.

Der Wanderführer bedankte sich bei den Teilnehmern und Gästen. Abschluss war im Landgasthof Franz.

Wanderung auf dem Nibelungensteig am 21.07.2019

veröffentlicht um 23.07.2019, 03:20 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 23.07.2019, 03:27 ]

Der Odenwaldklub Walldürn wanderte mit 37 Naturfreunden auf 2 Routen:

Die erste Wandergruppe erstieg mit Wanderführer Alfred Günther zunächst von Amorbach aus den Gotthardsberg und den Turm der dortigen Ruine, wo alle die Aussicht über 4 Täler genossen. Der Wanderführer berichtete über die Geschichte der Anlage und des Berges, welcher schon den römischen Soldaten als Signalstation diente. Von der Bergspitze führte der Weg nach Reuenthal und dann weiter auf dem Nibelungensteig nach Monbrunn. Ein steiler und direkter Abstieg führte die Wandergruppe zur Mildenburg und durch das Schnatterloch nach Miltenberg. Von dort fuhr die Gruppe mit dem Zug zurück nach Amorbach.


Die zweite Wandergruppe marschierte mit Wanderführerin Agnes Sans im Saubachtal von Zittenfelden zur Siegfriedsquelle, wo der Sage nach Siegfried durch den tödlichen Speerwurf Hagens zu Tode kam.






Beide Wandergruppen stärkten sich nach den schönen und erlebnisreichen Touren beim Götzenturmfest in Hettingenbeuern.

OWK wanderte am 07.07.2019 auf den Spuren der Kreuzfahrer und der Grafen von Rieneck

veröffentlicht um 09.07.2019, 02:36 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 09.07.2019, 02:46 ]

Natur und Kultur vereinte diese Ausdauerwanderung. Start der Rundwanderung war Grünsfeld, dessen Geschichte bis ins 8.Jahrhundert zurückreicht. Grünsfeld hat eine wechselvolle Vergangenheit, von der Wanderführer Karlfriedrich Berberich zu berichten wußte.

Es ist z.B. nachgewiesen, dass der Heilige Bonifatius hier die erste Kirche errichtete.

Vorbei an der ehemaligen mächtigen Burganlage der Grafen von Rieneck, erbaut im 12. Jahrhundert, ging es entlang des Wittigbachs nach Oberwittighausen. Am Ortsrand, auf einer Anhöhe, steht die St. Sigismund-Kapelle, ein sakraler Achteckbau. Hier wurde eine Rast eingelegt. Wolfgang Eisenhauer erklärte die Entstehung und wechselvolle Geschichte der Sigismund-Kapelle. Besonders eindrucksvoll ist das Portal mit den vielen symbolhaften Skulpturen. Der weitere Weg führte über Poppenhausen auf die Krensheimer Höhe mit herrlicher Aussicht. Krensheim ist weit über die Region Main-Tauber durch den Krensheimer Muschelkalk bekannt, der lange Zeit auch zum Bau des Kölner Domes abgebaut und verwendet wurde. Steil ging es, vorbei an den Steinbrüchen, hinunter ins Grünbachtal nach Paimar zu einer weiteren Kapelle, der St.-Achatius-Kapelle in Grünsfeldhausen.

Die Kapelle ist dem hl. Achatius von Armenien geweiht, der zu den Vierzehn Nothelfern zählt und dessen Verehrung sich vor allem während der Kreuzzüge verbreitete. Mit ihren beiden Achteckbauten erinnert die Kapelle an die Grabeskirche in Jerusalem und das Choroktogon als Altarstätte an den Felsen Golgatha. Von hier ist es nur ein kurzer Weg nach Grünsfeld. Pünktlich um 17Uhr zur Öffnung das Gasthauses „Eisner Mühle“ konnte im idyllischen Biergarten Rast gemacht werden.

Auf dem Weg zu der Fahrzeugen wurde noch die bekannteste Pfarrkirche St. Peter und Paul, mit Werken von Tilman Riemenschneider, und das steinerne Grabmal der Gräfin Dorothea von Rieneck besichtigt. Auch das historische Rathaus, ein prächtiger Renaissance-Bau, und das schönste Pfortengebäude der Stadt waren nur einige der vielen schönen Häuser im typischen grauen fränkischen Sandstein auf dem Weg. Die Wegstrecke bei idealem Wanderwetter betrug  27 km, mit insgesamt 290 Höhenmetern.

 

 

Besuch der BUGA in Heilbronn am 19.06.2019

veröffentlicht um 24.06.2019, 10:53 von Wolfgang Eisenhauer

Die Senioren des Odenwaldklubs besuchten die BUGA in Heilbronn. Das Neckarufer war nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Schiff zu erkunden. Eine große Vielfalt von Blumenbeeten, in allen Farben, sind an dem Alt Neckar angelegt. Die Blumenschau in der Halle begeisterte die Teilnehmer von vielen neuen Sorten, wie Hortensien in allen Farben. Die Floristen und Gärtner haben Kunstwerke aus Blumen gezaubert. Besonderes Interesse galt dem Rosengarten. Die Rosen zeigen im Juni ihre ganze Schönheit und verbreiteten ihren Duft. Der Karlssee bot zu jeder vollen Stunde eine Wassershow  mit musikalischer Unterstützung. Im kleineren See fanden die Kinder Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen. Es  gab bei der Hitze genug Schatten spendende Sitzmöglichkeiten, um zum pausieren. Hobbygärtner konnten viele Anregungen und Informationen sammeln. Interesse hatten  die Senioren an den verschiedenen Hochbeeten, das sich so mancher auch wünscht. Auf dem Gelände der BUGA wird ein neuer Stadtteil in Heilbronn entstehen, jetzt steht schon das höchste Holzhaus Deutschlands.  Alle Teilnehmer waren von der Buga 2019 beeindruckt.

Wanderung des OWK im hessischen Odenwald am 23.06.2019

veröffentlicht um 24.06.2019, 09:46 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 26.06.2019, 08:12 ]





















40 Wanderfreunde  genossen  am vergangenen Sonntag bei drei Touren unterschiedlichen Anspruchs die  eindrucksvolle Landschaft um das Reussenkreuz bei Obersensbach. Für viele Teilnehmer war die Landschaft Neuland.

Angebot 1:
Der Weg führte   zunächst vorbei am Schloss Krähberg zur Gebhardshütte und weiter zum Bullauer Bild. Von dort ging die Strecke  zurück durch das Ebersberger Felsenmeer weiter talwärts zum Himbächelviadukt bei Hetzbach, anschließend  durch das Himbächeltal zum  Königsrück mit dem  Königsbrunnen. Nach kurzen Erläuterungen bei den einzelnen Punkten ging es zügig weiter. Nach einem kurzen Aufstieg war der  Ausgangspunkt  der  Wanderung erreicht.  Gehzeit ca. 6 Stunden,  Stecke 24 Kilometer .Geführt wurde die  Tour von Wanderführer Jürgen Ziegler.

Angebot 2:
Start unserer Wanderung war beim Waldgasthof Reussenkreuz. Das Reussenkreuz ist ein 515 m hoher bewaldeter Bergrücken im Buntsandstein-Odenwald östlich von Beerfelden. Über schöne Waldpfade und Wege wanderten die 22 Wanderer talwärts Richtung Hetzbach. Am Waldrand oberhalb von Hetzbach hatte die Gruppe einen wunderschönen Ausblick auf die beiden Stadtteile von Oberzent, Hetzbach und Beerfelden. Hier gab Wanderführer Alfred Czech einen kleinen Einblick über die Entstehung der neuen Gemeinde. Oberzent   ist nach Frankfurt und Wiesbaden flächenmäßig die drittgrößte Stadt im Bundesland Hessen. Mit 10.140 Einwohnern dünn besiedelt. Auf die Gesamtfläche von 165,59 qkm ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 61 Einwohnern pro qkm. Die Stadt Oberzent hat 19 Stadtteile.

Die Wanderroute führte jetzt in das Himbächeltal. Von hier aus hatten die Wanderer einen herrlichen blick auf das Kulturdenkmal Himbächel –Viadukt. Errichtet wurde die Eisenbahn-Brücke von Mai 1880 bis November 1881von der Baufirma Karl Weißhuhn aus Troppau in Schlesien. Die 250 m lange Bogenbrücke besteht aus zehn Bögen mit je 20 Metern lichter Weite bei einer Maximalhöhe von 43 Meter über der Talsohle. Am Ende des Tales gelangten die Wanderer wieder in den Wald. Was hier eine besondere Augenweide war, waren große Flächen mit blühenden Fingerhüten. Nach kurzer Rast beim „Weißen Stein“ erreichte die Gruppe auf dem Königsrück den Königsbrunnen. Mit Genuss tranken die Wanderer hier das direkt aus dem Berg heraus kommende Quellwasser. Nächste Station war das etwa 12 Höhenmeter unterhalb der Kuppe des nahen Krähbergs (555 m) liegende Jagdschloss Krähberg. Die Entstehungszeit wird von 1761 – 1771 angegeben. Das Jagdschloss wird heute neben Wohnzwecken auch für Architektur- und Beratungsbüros sowie für ein Seminarzentrum mit Schwerpunkt Entspannung/ Selbsterfahrung genutzt. Ein kurzer Weg bergab und die Wanderer hatten nach 11 Kilometer und ca. 260 Höhenmeter den Ausgangspunkt ihrer Wanderung erreicht. Nach angenehmer Rast auf der Terrasse beim Waldgasthof Reussenkreuz erfolgte die Heimfahrt auf der neu ausgebauten ehemaligen Krähberg-Rennstrecke.

Angebot 3:
Auf einer beschaulichen Nachmittagswanderung führte Wanderführer Werner Weigand die dritte Gruppe auf der Kammlinie oberhalb des Sensbachtales. Viele Plätze mit dem weiten Panorama luden die Wanderer zum Verweilen ein. Nach 7 Kilometer endete die Tour wieder am Ausgangspunkt.

Krönender Abschluss des Wandertages war die Rast auf der Terrasse des bekannten Waldgasthauses Reussenkreuz. Alle Wanderführer durften viele lobende Dankesworte für die schöne Touren entgegen nehmen.

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