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OWK wanderte am 29.04.2018 rund um Watterbach

veröffentlicht um 29.04.2018, 11:38 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 01.05.2018, 11:46 ]






Das sagenumwobene, malerische Bauerndorf Watterbach, das in hochansteigende Waldberge eingebettet ist und von dem Waldbach durchflossen wird, war Ausflugsziel des OWK.

Die Anfahrt erfolgte in Fahrgemeinschaften, jedoch ließen es sich 6 eifrige Wanderer nicht nehmen, diesen Weg zu Fuß zurückzulegen.

Wanderführer Wolfgang Eisenhauer und Brunhilde Marquardt boten den 56 Wanderfreunden bei herrlichem Wetter zwei Touren an.

Die kürzere Strecke von 6,2 Kilometer folgte dem örtlichen Rundweg Wa 2, zunächst durch den 160 Einwohner großen Ort aufwärts, dann überquerte man den Waldbach.

Der Waldbach selbst entspringt als Mangelsbach bei Michelstadt und fließt als Grenzbach zwischen dem hessischen und bayrischen Odenwald bis zur Schrahmühle. Dort nimmt er den Wilbesbach auf und trägt von dort ab den Namen Waldbach. Er durchfließt Watterbach und mündet bei Kirchzell in den Gabelbach und dieser nördlich von Buch in die Mud.

Kurz vor der Schrahmühle wechselte man auf die andere Talseite und ging auf einem gemächlich ansteigenden Weg an einem Tierpark vorbei durch den Wald hinauf zum Trischbuckel. Am Waldrand eröffnete sich den Wanderfreunden ein Panoramablick auf das romantische und idyllische Waldbachtal und schließlich auch auf das Wanderziel Watterbach mit seiner Bergkirche, die früher Ziel einer bedeutenden lokalen Wallfahrt war, anlässlich des Watterbacher Kerzenwunders.

Auf die Gruppe, die eine Strecke von 9,1 km bei einem Höhenunterschied von 290 m erwanderte, wartete zu Beginn ein kräftiger Anstieg auf die Dörnsbacherhöhe. Ein wunderschöne r Blick zurück in das Waldbachtal war Lohn für die Anstrengung. Der Weg führte weiter durch die waldreiche, hügelige Landschaft des bayerischen Odenwalds hinab in den Weiler Dörnbach, ein Stück entlang des gleichnamigen Baches, bevor es wieder bergan ging.

An einer Weggabelung erinnerte ein Bildstock an einen alten Brauch an dieser Stelle: sich hier auszuruhen und vor dem Weitergehen ein kurzes Gebet zu sprechen.

Über die die Lausklinge ging es hinab zum Wolfsbrunnen, der an einem steilen und unzugänglichen Seitental des Walbachtals liegt. Von hier aus war es nur noch ein kurzes Wegstück zurück nach Watterbach.

Abschließend kehrten die Wanderer im Gasthaus Meixner ein und stärkten sich bei einem deftigen Vesper. Die OWK-Vorsitzende Agnes Sans dankte Brunhilde Marquardt und Wolfgang Eisenhauer für die gute Vorbereitung und interessante Durchführung der Wanderungen.

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Wolfgang Eisenhauer,
01.05.2018, 11:44
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Wolfgang Eisenhauer,
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