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Wanderung auf dem "Kaiser-Wilhelm-Höhenweg" am 08.01.2017

veröffentlicht um 08.01.2017, 11:16 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 10.01.2017, 03:31 ]

Am vergangenen Sonntag erwanderte der OWK eine ca. 8 km lange Strecke bei winterlichem Wetter um Schweinberg. Zu Beginn der Wanderung überraschte der Ortsvorsteher Dieter Elbert die über 40 Wanderinnen und Wanderer mit einem kleinen Umtrunk und informierte sie über die Geschichte von Schweinberg und deren Burg. Von der Ortsmitte führte die Route auf einem geteerten Weg Richtung Hardheim, um dann in das Laubertal abzubiegen. Hier bot sich ein Panoramablick auf die unter Naturschutz stehenden Wacholderheiden, die vor dem Aufkommen der Reblaus Weinbaugebiet waren. Am Ende des Naturschutzgebiets führte der Weg steil bergan, verlief dann über Felder und Wiesen, vorbei an einer Schutzhütte und einer kleinen Schönstattkapelle hinab in das Rüdental. Der Weg führte weiter entlang des Hardheimer Bachs, tangierte den Truppenübungsplatz Wolferstetten und führte schließlich hinauf auf den 401 m hohen Klesbuckel des Lämmerbergs. Auf dieser Höhe sollen lokalen Berichten zufolge einmal die Truppen Kaiser Wilhelm ein Manöver abgehalten haben. Die Wandergruppe folgte dem Kaiser-Wilhelm-Höhenweg bis zu der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burgruine "Swineburg". Von dem Felssporn bot sich ein herrlicher Ausblick auf das sich am Fuße der Burg gruppierende Fachwerkörtchen und die Wacholderheiden der umliegenden Hänge. Die Gruppe wanderte hinab in den Ort, um im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ die Wanderung in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Günter Schmidt, der stellv. Vorsitzende des OWK, dankte dem Wanderführer Karl-Friedrich Berberich für die gut organisierte und interessante Wanderung.

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