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Themenwanderung "Wasser" des OWK am 30.04.2017

veröffentlicht um 02.05.2017, 12:57 von Wolfgang Eisenhauer










Der OWK Walldürn wanderte am Sonntagnachmittag Richtung  Eiderbach und zum Talbuckel auf der Hainstadter Gemarkung. Bei Idealem Wanderwetter konnte Wanderführer Karl-Freidrich Berberich über 35 interessierte Wanderfreunde und Gäste begrüßen.

Auf der Tour wies er vor Ort auf die vielen Veränderungen, die der Mensch bei der Gestaltung seines Lebensraums in den letzten Jahrzehnten in der Landshaft geschaffen  hat, hin.

In diesem Gelände war deutlich zu erkennen,  wie wichtig gerade kleine Gewässer, Seen und Tümpel für unser  Ökosystem sind. Auch sind von der ursprüngliche Vielfalt von  Fauna und Flora nur noch vereinzelte  kleine Inseln zu bewundern.

Richtig spannend wurde es am Eiderbach. In den Urkunden und Unterlagen aus den Jahren 1933 – 1938 wird hier eine andere Kulturlandschaft beschrieben. Es war rechts und links des Eiderbach kein Wald, sondern ertragreiche, gute, saftige Wiesen. 

Der Eiderbach wird als Seebach- und Mühlbachgraben bezeichnet.  Auch sind die Aktivitäten beim Reinigen des ´Feldgrabens´ vom Hainstadter Brücklein bis zur Reichsstrasse Nr.27, die nach Buchen führt, dokumentiert. Die Reinigung wurde in 4 Lose aufgeteilt und versteigert. Steigerungfähig waren nur Arbeitslose- Krisen- und Wohlfahrtsunterstützungsempfänger die in  Walldürner wohnhaft waren.

Die erforderlichen Arbeitsgeräte waren von den Losbietern zu stellen.

Man kann es vor Ort kaum glauben, wie sich die Landschaft verändert hat.

Vorbei an einem Sumpftümpel, der mit herrlichen, in voller Blüte stehenden Sumpfdotterblumen überfüllt ist, ging es zum See, welcher versteckt ein idealer Biotop mit vielfältiger Fauna und Flora ist. Bei der Vortour konnte der Wanderführer am Samstag den ganz seltenen Schwarzstorch dort lange Zeit  beobachten.

Zurück nach Walldürn ging der Spaziergang übers Hainstadter Brücklein mit vielen neuen überraschenden Eindrücken und  einem  wunderschönen Sonntagnachmittag zu Ende.

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