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OWK wanderte am 12.11.2017 bei Aschhausen

veröffentlicht um 14.11.2017, 12:17 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 14.11.2017, 12:27 ]








Herbstwanderung im Schnee.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse kamen am vergangenen Sonntag 20 Wanderer, um die Schloßbesichtigung in Aschhausen mitzumachen. Zwei Wanderfreunde haben sogar den Weg von Altheim zu Fuß nach Aschhausen gewagt, bei Regen und Schnee.

In Aschhausen empfing uns die Schlossherrin in der Gräflichen ehemaligen Schlosskapelle. Das heutige Schloß der Grafen von Zeppelin liegt eingebettet im lieblichen Erlenbachtal. Die wechselvolle Geschichte der Burg  wurde  von  Gräfin Helga von Zeppelin eindrucksvoll geschildert.  Der alles überragende Bergfried stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert. Die Herren von Aschhausen besaßen diese Burg fast 200 Jahre. Nach der Brandschatzung im ausgehenden
13. Jahrhundert wurde der größte Teil der Burg zerstört. Im 15. Jahrhundert  wurde die Anlage  Besitz des Kloster Schöntal unter den Herren  von Würzburg und Bamberg. Es wurde  als Altersresidenz für betagte Klosterbrüder des Mutterklosters in der noch heute zu sehenden Schönheit dieser Zeit aufgebaut. Die Grafen von Zeppelin bekamen
den  Besitz als Lehen für treue Dienste von den Herren von Württemberg.  Das Schloß Aschhausen ist seit 200 Jahren im Besitz der heutigen Grafen von Zeppelin. Es wurde von  Generationen zur heutigen Wohnlichkeit und Schönheit ausgebaut. Der Instandhaltung dieses großen, historisch wertvollen Vermögens sowie die rentable Weiterführung der Gebäude brachte einen enormen Wandel der Betriebsführung mit sich. So werden die Ländereien  in der BG Neuhof mitbewirtschaftet und der frühere Kornspeicher zu großen Festen vermietet, genutzt zu Hochzeiten oder Events. Agnes Sans bedankte sich bei Gräfin Helga von Zeppelin für die Führung.

Leider war es nicht möglich die Außenanlagen zu bestaunen, so dass  anschließend ein Teil der Gruppe auf dem neu angelegten Kräuterweg auf er anderen Seite des Erlenbachtales zum Gewann „in der Lichern“ marschierte. Die zweite Gruppe zog es vor,  sofort nach Oberwittstadt zu fahren, wo beim „Schnitzel-Werner"  die Wandergesellschaft den schneereichen Tag ausklingen ließ.

Nachdem sich die Zweite Vorsitzende Susanne Dearnly  bei Lothar Wohlfarth, Helmut Dollinger und Agnes Sans bedankt hatte für die Durchführung der Wanderung,  fuhren alle über kleine Dörfer zurück nach Walldürn.

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