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OWK-Walldürn leitete Etappenwanderung auf dem HW 34 von Limbach nach Seckach

veröffentlicht um 08.08.2017, 00:13 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 08.08.2017, 00:51 ]











Im Jahr 2017 erwandert der OWK einen Hauptwanderweg (HW 34) in West-Ost-Richtung von der Rheinebene durch den Odenwald bis nach Osterburken im Bauland in insgesamt acht Etappen. Davon übernahm die OWK Ortsgruppe Walldürn die Organisation und Führung der siebten Etappe von Limbach nach Seckach.

54 Wanderfreunde aus der Region Mannheim, Heidelberg, Schwetzingen, Dieburg, Osterburken, Seckach, Buchen und nicht zuletzt aus Walldürn trafen sich am Bahnhof in Seckach, dem Ausgangspunkt der Veranstaltung. Nach einer Begrüßung und Information zum Tagesablauf durch die Vorsitzende des OWK Walldürn Agnes Sans, hieß der Bürgermeister von Seckach Thomas Ludwig alle Wanderer willkommen. Er gab den interessierten Zuhörern einen Einblick über die Entwicklung seiner Gemeinde. Besonders hob er die frühere Badische-Odenwald-Bahn-Verbindung 1866 von Heidelberg über Seckach nach Würzburg hervor sowie über die derzeitigen Fortschritte der Instandsetzungsmaßnahmen am Bahnhofsgebäude: Die Fassade sei jetzt wieder intakt und optisch ansprechend. 

Danach brachte ein Bus die Teilnehmer nach Limbach. Hier führte Brunhilde Marquardt durch die Limbacher Kirche St. Valentin, die 2003 nach einer Brandkatastrophe wieder aufgebaut, modernisiert und erweitert wurde. Danach startete die Wanderung mit einer Streckenlänge von 15,5 Kilometern auf dem vom OWK mit gelben Andreaskreuz markierten Weg mit geringen Steigungen.

Man wanderte eine kurze Strecke entlang des Wanderbahn-Wegs und genoss den herrlichen Ausblick in den nahen Odenwald. Selbst die Konturen der Waldenburger Berge konnte man in der Ferne erkennen. Beim ersten Halt  informierte Albert Ehrler über die frühere Eisenbahnromantik mit dem "Entenmörder" auf der Schmalspurbahn von 1905 bis 1973, heute ein Rad- und Wanderweg.

Der Weg führte weiter an einem Buntsandsteinbruch vorbei, man überquerte die Elz, durchwanderte den Ort Scheringen bis zum Raben-Buckel. Auf dieser 398 m ü. NN  gelegenen Erhöhung genoss man wieder einen herrlichen Panoramablick in den Odenwald.

In Heidersbach hielt man im "Hällele" Mittagsrast. Der OWK-Walldürn überraschte hier alle mit leckeren Häppchen, die von der Vorsitzenden Agnes Sans vorbereitet wurden. Im Namen des Gesamt Odenwaldklubs dankte Franz Zoth allen Verantwortlichen für die perfekte Ausrichtung der Etappen-Wanderung.

Gestärkt wanderte man weiter am Dorfbrunnen vorbei, über den Ziegelhüttenweg, überquerte die L 520 und gelangte zum Naturdenkmal: Friedenseiche. Sie erinnert  an den deutsch-französischen Krieg 1870/71, vor allem an die zurückgekehrten Soldaten, so Albert Ehrler.

Der weitere Weg wurde von Ausblicken ins weite Bauland begleitet. Nächster Halt war die Flurkapelle Bödigheim, die auf einer Anhöhe zwischen den Ortschaften Seckach, Großeicholzheim und Bödigheim 2009 von einer Gruppe amerikanischer Architekturstudenten aus Chicago unter der Anleitung ihres Professors erbaut wurde. Der moderne, abstrakte, schlichte, kompakte, ökumenischer Sakralbau dient heute als Raum der Andacht und Stille, aber auch als Ort der Begegnung für alle Menschen und hat internationale Bedeutung.  

Danach ging der Weg abwärts ins Seckachtal zum Seckach-Weiher. Dort kehrte man beim Sport-Angler-Verein ein. Ralf Englert, Wanderwart des OWK Walldürn, verabschiedete nun offiziell alle Wanderfreunde mit einem Dank fürs Kommen und Mitwandern, auch dem gesamten Vorbereitungsteam für die ausgewogene Wanderung an einem herrlichen Sommertag. Mit einem eineinhalb Kilometer langen Fußmarsch gelangte man zum Bahnhof zurück. Von hier aus konnten alle Teilnehmer ihre individuelle Rückreise mit der Bahn oder mit dem PKW antreten.

 

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