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2017

Adventliche Waldführung am 17.12.2017

veröffentlicht um 19.12.2017, 12:27 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 02.01.2018, 01:46 ]








Am 3. Adventssonntag 2017 durchstreifte der OWK Walldürn gemeinsam mit dem Geo-Natur Park Bergstraße Odenwald den Walldürner Wald. Vorortführer Gerhard Friedrich erzählte den Teilnehmern (16 OWK-Mitglieder und 6 Gäste) interessantes über Sagen und Geschichten des Waldes in der Adventszeit.

Wer ist die schwarze Frau? Woher kommt die weiße Frau? Treiben sie noch um zur heutigen Zeit?

Woher stammt der Begriff „Maulaffen feilhalten“? (Herkunft: diese Redewendung findet ihren Ursprung bei Halterungen für Kienspäne, den sogenannten Maulaffen, die im Mittelalter und der frühen Neuzeit den armen Leuten als Beleuchtung dienten.)

Nach einer besinnlichen Pause im Märzenbrünnle ging es querfeldein weiter .

Da wir (die Gruppe) wussten, dass die Geisterstunde naht, kehrten wir froh und munter zurück.

Wir nahmen viele neue Eindrücke mit nach Hause.

Den Wald zu durchstreifen erweckte unsere Sinne. Wir hörten das Knistern und Rauschen von Laub und den Bäumen. Wir sahen den dunklen Tannenwald, die Farben des Winters. Wir fühlten die Kälte und die Sicherheit in der Gruppe. Unsere Nasen könnten die frische Luft einatmen und wir erahnten den Geschmack vom heißen Getränk und den Plätzchen zuhause.  

Am Ende unserer zweistündigen Führung bedankte sich Susanne Dearnley bei Herrn Friedrich für die gelungene  Waldführung.

Winterwanderung des OWK am 09.12.2017

veröffentlicht um 10.12.2017, 10:49 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 10.12.2017, 11:02 ]

Am Samstag, dem 9. Dezember,  konnte Wanderführer KF Berberich 16 Wanderfreunde, darunter auch wieder Gäste,  zu  einer Wanderung um Walldürn begrüßen. Bei kühlem und windigem Winterwetter ging es entlang des Schafberges zum Wildgehege. Das schneebedeckte Marsbachtal und der weiße Winterwald war das besondere dieser Tour. Entlang der Entengrube ging es zum Auerberg. Dort überraschte der Wanderführer die Gruppe bei einer Pause mit heissem Glühwein. Der einsetzende kräftige Schneefall begleitete die Wanderer zum Ziel, dem Weihnachtsmarkt an der Basilika. OWK-Vorsitzende Agnes Sans bedankte sich im dichten Schneetreiben beim Wanderführer für diese zünftige Winterwanderung.

OWK wanderte am 12.11.2017 bei Aschhausen

veröffentlicht um 14.11.2017, 12:17 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 14.11.2017, 12:27 ]









Herbstwanderung im Schnee.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse kamen am vergangenen Sonntag 20 Wanderer, um die Schloßbesichtigung in Aschhausen mitzumachen. Zwei Wanderfreunde haben sogar den Weg von Altheim zu Fuß nach Aschhausen gewagt, bei Regen und Schnee.

In Aschhausen empfing uns die Schlossherrin in der Gräflichen ehemaligen Schlosskapelle. Das heutige Schloß der Grafen von Zeppelin liegt eingebettet im lieblichen Erlenbachtal. Die wechselvolle Geschichte der Burg  wurde  von  Gräfin Helga von Zeppelin eindrucksvoll geschildert.  Der alles überragende Bergfried stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert. Die Herren von Aschhausen besaßen diese Burg fast 200 Jahre. Nach der Brandschatzung im ausgehenden
13. Jahrhundert wurde der größte Teil der Burg zerstört. Im 15. Jahrhundert  wurde die Anlage  Besitz des Kloster Schöntal unter den Herren  von Würzburg und Bamberg. Es wurde  als Altersresidenz für betagte Klosterbrüder des Mutterklosters in der noch heute zu sehenden Schönheit dieser Zeit aufgebaut. Die Grafen von Zeppelin bekamen
den  Besitz als Lehen für treue Dienste von den Herren von Württemberg.  Das Schloß Aschhausen ist seit 200 Jahren im Besitz der heutigen Grafen von Zeppelin. Es wurde von  Generationen zur heutigen Wohnlichkeit und Schönheit ausgebaut. Der Instandhaltung dieses großen, historisch wertvollen Vermögens sowie die rentable Weiterführung der Gebäude brachte einen enormen Wandel der Betriebsführung mit sich. So werden die Ländereien  in der BG Neuhof mitbewirtschaftet und der frühere Kornspeicher zu großen Festen vermietet, genutzt zu Hochzeiten oder Events. Agnes Sans bedankte sich bei Gräfin Helga von Zeppelin für die Führung.

Leider war es nicht möglich die Außenanlagen zu bestaunen, so dass  anschließend ein Teil der Gruppe auf dem neu angelegten Kräuterweg auf er anderen Seite des Erlenbachtales zum Gewann „in der Lichern“ marschierte. Die zweite Gruppe zog es vor,  sofort nach Oberwittstadt zu fahren, wo beim „Schnitzel-Werner"  die Wandergesellschaft den schneereichen Tag ausklingen ließ.

Nachdem sich die Zweite Vorsitzende Susanne Dearnly  bei Lothar Wohlfarth, Helmut Dollinger und Agnes Sans bedankt hatte für die Durchführung der Wanderung,  fuhren alle über kleine Dörfer zurück nach Walldürn.

Am 29.10.2017 wanderte der OWK auf dem Eselsweg

veröffentlicht um 30.10.2017, 12:37 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 30.10.2017, 12:38 ]

Am Sonntag trafen sich trotz Unwetterwarnung 18 Wanderer, um auf dem Eselsweg ein Teilstück zu wandern. Wanderführer K.F.Berberich informierte über den Tourverlauf.

Mit Fahrgemeinschaften fuhr man nach Großheubach zum Parkplatz am Weinlehrpfad. Kaum am Waldesrand angekommen, hörte der Stum und Regen auf. Auf halber Höhe zum Bergrücken und im Windschatten des Spessarts ging der Weg nach Osten. Um 10 Uhr hellte sich der Himmel auf und die Sonne wurde zum ständigen Begleiter. Der herbstliche Laubwald mit herrlichen Panoramaausblicken in die Mainlandschaft belohnte die Wandergruppe. Da der Pfad durch das Steinerne Tal durch den Regen zu rutschig wurde, ging es den nächste Talweg hinab, vorbei am Theresienhof, nach Kirschfurt zum Gasthof Mainblick. Hier wurde zu Mittag gegessen, um dann den anspruchsvollen zweiten Teil über 350Höhenmeter hinauf zum Eselsweg zu gehen.

Das Besondere am Eselsweg ist, dass es sich dabei um einen sogenannten Höhenweg handelt. Der Weg bewegt sich fast durchgehend auf den Kammhöhen des Spessarts auf einer Höhe von 400 - 500 m. Der Eselsweg zählt zu den Altstraßen, die über 20 Jahrhunderte lang große Bedeutung hatten. Berühmt gemacht haben ihn jedoch im Mittelalter Salzkarawanen.  Mit ihren schweren Salzsäcken beladenen Esel zogen sie hier einst entlang, wo es dann ab Miltenberg auf dem Main verschifft wurde. 

 Viele Kultur - Historische Stätten säumten unseren Weg. Das Kloster Engelberg, hoch über dem Main am Ende des Eselsweges gelegen, war das Ziel.Nach zünftiger Brotzeit und Gerstensaft, ging es die Stufen nach Goßheubach hinunter, wobei der herrlicher Sonnenuntergang eine zusätzliche Belohnung für einen nicht so zu erwartenden Wandertag wurde, zu den Autos zurück.

Letzte Etappe auf dem HW 34 am 22.10.2017

veröffentlicht um 23.10.2017, 12:17 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 23.10.2017, 12:40 ]

Der OWK Walldürn leitete die 8. und damit letzte Etappenwanderung von Seckach nach Osterburken.












32 Wanderfreunde aus Walldürn, Heidelberg, Waldbrunn und Seckach haben sich am Sonntag um 10:40 Uhr zur letzten Etappe auf dem Hauptwanderweg 34 am Bahnhof in Seckach eingefunden. Dieser Weg verbindet die beiden Römerstädte Ladenburg und Osterburken.

Nach der Begrüßung der Wanderer durch die Vorsitzende des OWK Walldürn Agnes Sans führte die Wanderung durch das herbstliche Seckachtal über Zimmern in Richtung Adelsheim. Unterwegs gab es Informationen zum Skulpturenradweg, zu ehemaligen Anlagen der Bundesbahn und zur Geschichte des Jugenddorfes Klinge. In der Nähe des Bahnhofes Adelsheim Nord teilte sich die Wandergruppe. 20 Personen mit Wanderführer Ralf Englert wanderten weiter auf dem HW 34 über Adelsheim und den Eckenbergwald nach Osterburken. 12 Wanderer wählten zusammen mit Wanderführer Albert Ehrler den kürzeren neu angelegten Weg nach Hemsbach, wo die Mauritiuskirche besichtigt wurde.


Beide Gruppen trafen im Römermuseum Osterburken wieder zusammen. Dort wurden sie von Bürgermeister Galm begrüßt. Er informierte über die Bedeutung des römischen Kulturerbes für die Stadt Osterburken. Auch Mitwanderer Herbert Stieber, Hauptwanderwart des Gesamtodenwaldklubs, würdigte die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung der gelungenen letzten Etappe auf den Spuren der Römer.

OWK wanderte am 15.10.2017 bei Eberbach

veröffentlicht um 16.10.2017, 00:48 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 17.10.2017, 00:46 ]

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen um 20° C trafen sich 32 Wanderfreunde des OWK Wallldürn auf dem Sportgelände in der Au in Eberbach. Zur Auswahl standen zwei Wanderrouten. Während die eine Gruppe unter Leitung von Jürgen Ziegler ihre Tour im naheliegenden Heilkräutergarten begann, nahm die zweite Gruppe mit Alfred Czech den zum Teil recht steil ansteigenden Weg zur Wimmersbacher Steige in Angriff. Über den Hungerbuckel durch Neckarwimmersbach und durch herbstlich bunte Laubwälder hatte die Gruppe nach 230 Höhenmetern die Wimmersbacher Steige erreicht. Weiter ging es auf dem Hühnerpfad und dem Zwingenbergerrain nach Pleutersbach. Nach ca. drei Kilometer auf dem Bärlauchweg bzw. 10 km Gesamtstrecke war die Runde beendet.

Die zweite Gruppe mit Jürgen Ziegler lief in umgekehrter Richtung nach Pleutersbach. Bei leckerem Kuchen und Kaffee stärkten sich die Wanderer für den Rückweg auf dem Höhenweg nach Neckarwimmersbach. Zum gemeinsamen Abschluss trafen sich beide Gruppen im ältesten Gasthaus, der „Wirtschaft zum Krabbenstein“ in Eberbach. Die OWK Vorsitzende Agnes Sans bedankte sich bei den beiden Wanderführern für die schönen Touren und wünschte allen eine gute Heimfahrt.

OWK wanderte am 24.09.2017 auf dem fränkischen Bocksbeutelweg

veröffentlicht um 26.09.2017, 01:56 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 01.10.2017, 03:00 ]

Der OWK lud zu einer Weinberg-Wanderung auf dem fränkischen Bocksbeutelweg durch das Würzburger Land ein, an der sich 41 Wanderfreunde, darunter einige Gäste, anschlossen. Ein Bus brachte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei herrlichem Wanderwetter an die Ausgangspunkte der beiden Wanderungen.

Die Gruppe mit der kürzeren Wegstrecke startete an der Alten Kelter in Thüngersheim. Dieses malerische Weindorf, idyllisch am Main gelegen, ist mit seiner 220 Hektar großen Rebfläche eine der größten Weinbaugemeinden in Franken.

Über den Weinlehrpfad und Bocksbeutelweg erreichte man die "Bayrische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau". Sie bietet heute als bekannte Aus-, Weiterbildungs-, Beratungs- und Forschungseinrichtung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Freistaates Bayern ein breites Lehrangebot und erfüllt Hoheitsaufgaben, wie z.B. die Kontrolle von Saatgut, Reb-, Pflanzen- oder Klimaschutz.

Im weiteren Verlauf der Wanderung genoss man immer wieder die herrlichen Ausblicke auf sonnendurchflutete Weinberge, herbstlich bunte Streuobstwiesen, die grüne Mainlandschaft und schließlich auf das Naherholungsgebiet Erlabrunn mit seinen großen Badeseen. In der Nähe der Ravensburg-Ruine, den Resten einer mittelalterlichen Burg, hielt man Rast.

Weiter dem Bocksbeutelweg folgend, erreichte man nach insgesamt 7,5 Kilometern das Wanderziel Veitshöchheim. Bei einem Stadtundgang bestaunte man einige Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Ratskeller, das Rathaus, die Pfarrkirche St. Vitus, das Jüdische Kulturzentrum und die Eremitenmühle.

Die Gruppe mit der ca. 12,5 km langen Strecke startete im Weinort Retzbach, auch bekannt durch seine Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“. Hier halten die Fuldawallfahrer auf ihrem Weg nach Walldürn eine Andacht. Nach einem kräftigen Anstieg erreichten die Wanderer die 2001 erstellte Kolpingskapelle. Weiter ging es auf dem hoch über dem Main gelegenen Bocksbeutelweg dem Weinort Thüngerheim entgegen. Immer wieder konnte man wunderschöne Ausblicke auf die Weinlagen und die malerischen Orte in der Mainlandschaft genießen. Bevor man hinter Thüngersheim dem Weg der anderen Gruppe nach Veitshöchheim folgte, genossen die Gruppenmitglieder in einer Häckerwirtschaft ein gutes Viertele Frankenwein.

Beide Wandergruppen trafen sich zu einer Führung durch den Rokoko-Garten am Schloss. Einst als Jagdgelände und Fasanerie, dann als Park genutzt, entstand er 1755-1779 und behielt bis heute seine damalige Form. Zwischen Alleen und heckenumsäumten Wegen eröffneten sich immer wieder Ausblicke auf Heckensäle, Lauben, Pavillons, Rondells und nicht zuletzt auf den Großen See mit der Parnass-Gruppe, einem Höhepunkt des Parks. Etwa 300 barocke Skulpturen zieren die Anlage mit antiken Gottheiten oder Allegorien.

Zum Abschluss kehrte man in dem direkt am Main gelegenen Restaurant "Fischerbärbel" ein und ließ sich mit kulinarischen Köstlichkeiten der fränkischen Küche und einem guten Schoppen verwöhnen. Vorstandsmitglied Werner Weigand dankte den Wanderführern Brunhilde Marquardt, Edeltraud Berberich, Karl-Friedrich Berberich und Wolfgang Eisenhauer für die gelungenen Wanderungen.

OWK wanderte nach und um die Tropfsteinhöhle in Eberstadt am 17.10.2017

veröffentlicht um 18.09.2017, 07:36 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 23.09.2017, 12:10 ]













Entgegen den Wettervorhersagen für den Sonntag 17. September, die Regenschauer angekündt hatten, starteten 11 Wanderer des Odenwaldklubs bei bestem Wanderwetter von Walldürn aus zur Tropfsteinhöhle bei Eberstadt. Erst in Richtung Hainstadt, dann nach einem Linksschwenk in Richtung Hettingen abbiegend, erreichte man nach 3 Stunden und 14,5 Kilometern das Ziel. Dort schloß man sich mit der zweiten, von dort aus startenden Gruppe, die in Walldürn von Wanderfreund Hans Lurz empfangen und eingewiesen worden war, zusammen. Nach der Begrüßung durch Wanderführer Günter Schmidt machte sich die auf nun 35 Wanderer angewachsene Gruppe auf den Weg zur nächsten Etappe, bei der zunächst einmal eine Steigung zu bewältigen gab. Beim Ausschnaufen verlas der Wanderführer eine kleine Zusammenfassung zur Entstehung und Enddeckung der Tropfsteinhöhle und des Steinbruches. Auf nun ebeneren Pfaden ging es zwischen hochstehenden Maisfeldern und dann einem schönen Talweg in Richtung der Sechelseehöfe. Dort konnten die Wanderer, die die nun noch zu erwartende größere Steigung nicht mehr auf sich nehmen wollten, eine bequemere Abkürzung nehmen. Die Anderen wurden für ihre Mühe aber dafür mit einem romantischen Weg zwischen Feldern und Bäumen belohnt. Wieder vereint kehrte man nach 2 Stunden und 6 Kilometern zum Abschluß im Restaurant Seeterrasse ein.

Wandern und Pilgern nach Schneeberg am 10.09.2017

veröffentlicht um 12.09.2017, 12:38 von Wolfgang Eisenhauer


















25 Mitglieder des OWK nahmen am Sonntag, dem 10.09.2017, an der Schneebergwallfahrt der Seelsorgeeinheit Walldürn teil.
Die Wallfahrt begann um 13:15 Uhr am Hauptportal der Basilika. Nach der Begrüßung durch P. Andreas ging die Pilgergruppe entlang des Fahrradwegs nach Rippberg. Am Bürgerhaus wurde eine Rast eingelegt, während der die Walldürner Ministranten die Pilger bewirteten. Weiter ging es auf dem Fahrradweg nach Schneeberg. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche "Maria auf dem Holderstock" endete die Wallfahrt.

OWK wanderte am 03.09.2017 um Beckstein

veröffentlicht um 04.09.2017, 02:02 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 23.09.2017, 12:06 ]











Das Liebliche Taubertal mit seinem Wein- und Erholungsort Beckstein lud zum Wandern ein.

Herrliches Wanderwetter nutzten 53 Wanderinnen und Wanderer, darunter auch einige Gäste, um am vergangenen Sonntag an den beiden Wanderungen des OWK um den Weinort Beckstein teilzunehmen.

Eine Gruppe gestaltete hier eine Rundwanderung von 7,2 Kilometern Wegstrecke von Beckstein über den Panoramaweg, der stets einen herrlichen Ausblick ins Taubertal bot. Durch sonnenüberflutete Weinberge und an zahlreichen Obstkulturen vorbei , durch Wiesen- und Feldwege und letztlich über ein steiles Treppchen gelangte man zum versteckt, in einer kleinen Felsnische gelegenen, "Gröttle" mit Marienstatue am Osthang des Frauenbergs. Diese kleine Grotte wurde von privater Hand geschaffen und auch heute noch instandgehalten. Von dem kleinen Andachtsort wanderte man einen Pfad weiter bergab und erreichte eine 1898 erbaute Kapelle, das „Käppele“. Danach führte die Wanderroute über die Markierung Panoramaweg nach Beckstein zurück.

Die Streckenlänge der zweiten Gruppe betrug 13,5 Kilometer bei einem Höhenunterschied von 260 Meter. Zu Beginn gab der in Beckstein geborene und in Walldürn lebende Wolfgang Bauer Informationen zur Winzergenossenschaft. Nach einem ersten Aufstieg durch Weinberge führte der Weg zum “Gröttle“ und dem Käppele, das oberhalb von Königshofen liegt. Über einen Feldweg ging es weiter zur ehemaligen Tauberfranken-Kaserne bei Lauda, heute das Gewerbeareal “i_PARK Tauberfranken“. Nun folgte die Gruppe einige Zeit dem Main-Neckar-Rhein-Weg, der hier durch einen dichten Wald führt, wanderte über den Galgenberg und das Vogelschutzgebiet Eichelsee zu einem der beiden Wasserhochbehälter von Beckstein. Diese dienen den Winzern zur Frost- und Trockenberieselung der Rebstöcke. In einem weiten Bogen ging es bei leichtem Regen zurück zum Weinort Beckstein.

Zu einem gemütlichen Abschluss trafen sich die Teilnehmer beider Gruppen im Hotel Adler. Die stellvertretende OWK-Vorsitzende Susanne Dearnley dankte Brunhilde Marquardt, Marita und Wolfgang Eisenhauer für die Vorbereitung und Durchführung der beiden Wanderungen sowie Wolfgang Bauer für die vor Ort fundierten und interessanten Erklärungen.

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