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OWK wanderte am 09.05.2016 auf dem Biotoplehrpfad

veröffentlicht um 10.05.2016, 09:02 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 10.05.2016, 12:48 ]

Am Muttertag wanderte der OWK auf dem südlichen Biotoplehpfad Wanderführer KF.Berberich konnte über 40 Personen begrüssen.

 Mit dem  Motto `Man schützt nur was man liebt – man liebt nur, was man kennt´ wurden 3Biotope besucht und genauer betrachten,

 Thematisiert wurden, die Hecke, der Boden, die Streuobstwiesen

und der Frage nachgegangen, wo sind die alten Bauern und Blumenwiesen.

 Auch diesmal  waren Gäste speziell für diese Wanderung gekommen.

Der Weg führte an einem alten niedrigen Steinkreuz, am alten Hettinger Weg vorbei das großes Interesse hervorrief . Hier ist noch ein Schuh zu erkennen der den Bundschuh` der Bauern bedeuten soll. Hier konnte der Wanderführer einige Anekdoten vom Bauernkrieg 1525 und speziell den Bauern näher eingehen.

 Vom Hummelberg aus konnte die neuen großgeformten Wirtschaftsflächen betrachtet werden.

Wie sich unsere Kulturlandschaft innerhalb einer Generation verändert hat war anhand von Bildern von vor der Flurbereinigung deutlich zu sehen.

Die strukturelle Vielfalt der Agrarlandschaft mußte der Forderung nach immer höheren Erträgen weichen. In der Folge des Einsatzes immer größerer und schnellerer Maschinen wurden Hecken und Obst-Bäume gerodet auch mit EU-Gelder.

Die neue Agrarlandschaft ist eintönig ja langweilig. Gedüngte Wiesen bieten Wildtieren kaum mehr Nahrung und Schutz.

Ganze Landwirtschaftszweige sind zudem bedroht, wenn Käfer, Bienen oder Schmetterlinge fehlen, die mehr als drei Viertel der wichtigsten Naturpflanzen bestäuben

Die Artenvielfalt ist der Schlüssel zum Fortschritt und zum Überleben.

Dabei kommt es auf jede Art an.

Denn Ökosysteme sind wie Netze. Sie reißen wenn zu viele Maschen fehlen.

 Liebe ist  wenn für Landwirtschaftliche Qualitäts – Produkte auch ein fairer Pries bezahlt wird, und nicht Geiz ist geil eingekauft wird.

 


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