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AUSFLUG DES OWK IN DEN VORDERSPESSART UND DAS BAYERISCHE NIZZA ASCHAFFENBURG am 04.06.2016

veröffentlicht um 05.06.2016, 10:38 von Wolfgang Eisenhauer   [ aktualisiert: 07.06.2016, 11:48 ]









Der OWK wanderte am vergangenen Wochenende im Spessart bzw. besuchte die malerische Altstadt von Aschaffenburg, dem "Bayerischen Nizza" wie sie König Ludwig I. gerne wegen des milden Klimas bezeichnet hat.

Die Anreise erfolgte mit der Bahn. 10 Wanderinnen und Wanderer, verließen den Zug bereits in Kleinwallstadt. Wolfgang Eisenhauer führte die Gruppe entlang des Main-Wanderwegs und des Fränkischen Marienwegs durch Laubmischwälder, vorbei an drei idyllisch gelegenen Kapellen und einem altfränkischen Kreuzweg, nach Aschaffenburg. Immer wieder konnten die Wanderinnen und Wanderer einen herrlichen Ausblick auf das Maintal genießen.

Brunhilde Marquardt lud die andere, 16 köpfige Gruppe, zu einem Stadtspaziergang ein. Es machte allen Spaß zunächst über den Markt zu schlendern mit seinem reichen Angebot von Produkten aus ländlicher Region. Das erste Muss auf der Sightseeing-Liste galt dem Besuch der Stiftskirche St. Peter und Alexander, die  seit 1958 den Status einer päpstlichen Basilika minor trägt. Hier bewunderte man u. a. das Kulturdenkmal die „Beweinung Christi“ von Matthias Grünewald sowie Kunstwerke von Hans Juncker. Im Schloss Johannisburg, das als Wahrzeichen der Stadt gilt und einst die Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe als Sommerresidenz wählten, bewunderte man vor allem in der Gemäldegalerie Werke von Lucas Cranach dem Älteren und bestaunte in der Schlosskapelle den Renaissancealtar von Hans Juncker. Als weiterer Höhepunkt galt der Besuch des Pompejanums, das malerisch auf einem Weinberg über dem Main inmitten eines mediterran gestalteten Gartens gelegen ist. Hier ließ 1840 bis 1848 König Ludwig I angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji eine römische Stadtvilla errichten. Bei einem Spaziergang durch den Schlossgarten konnte man die vielen kulturellen Eindrücke nachwirken lassen.

Zum Abschluss ließen sich die Wanderfreunde beider Gruppen im ältesten Gasthaus der Stadt "Schlappeseppel" mit typisch bayrischen Schmankerln und Leckereien und dem Aschaffenburger Bier kulinarisch verwöhnen, bevor der Zug sie wieder nach Walldürn zurück brachte.


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