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Von oben und von unten nass!!! am 31. 8. 2014

veröffentlicht um 08.09.2014, 06:41 von Werner Weigand

Jagststeig  

Walldürn: Am Sonntag, 31. August fuhren 44 Wanderfreunde des OWK dem Regenwetter trotzend mit dem Bus nach Crailsheim.

Ziel der Wanderer war die Jagst, ein Mittelgebirgsfluss im Norden Baden-Württemberg. Das Tal der Jagst, das insbesondere am Mittellauf einen ausgesprochenen ländlichen Charakter hat, und weitgehend als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist,  gilt als landschaftlich reizvoll. Die Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Biotopyen verleihen dem Mittellauf der Jagst und ihrem Tal aus  naturschutzfachlicher  Sicht erhöhte Bedeutung.

Durch den lang anhaltenden starken Regen an diesem Tag veränderte sich die Jagst innerhalb kurzer Zeit in einen kraftvollen schnell strömenden Fluss, der den Zauber der romantischen, wilden  Landschaft vertiefte.

Die 1.Wandergruppe mit Wanderführer Lothar Wohlfahrth und Günter Schmitt begann ihre 

Wanderung in Crailsheim mit der 2.Etappe des Jagststeiges von Crailsheim mit dem Abstieg  zur Jagst und ersten Mühle ,zur Heldenmühle dann wieder aufwärts über den Auhof die Teufelsklinge abwärts wieder der Jagst folgen zur Weidenhauser Mühle, wegen der Verengung des Tales führte der Wanderweg von der Jagst weg auf die rechte Hochebene nach Burleswagen an die Jagst zurück an Neidenfels vorbei bei erheblichen Hochwasser an der Jagst entlang zur ehemaligen Gasmühle und Heinzenmühle wanderte die Gruppe wieder aufwärts über Bölgental nach Mistlau zur Jagst.Nach einer kurzen Einkehr ging die Wanderung an der Jagst entlang über den Ockenauer Steg bei Dauerregen und 18.Km Wegstrecke nach Kirchberg/Jagst.                                            

Die 2.Wandergruppe mit Wanderführer Peter Gehrig fuhr mit dem Bus zur Hammerschmiede bei Grönigen und begann ihre Wanderung der Gronach abwärts an der Jagst entlang und aufwärts nach Bölgental hoch über dem Jagsttal führte der Wanderweg abwärts nach Mistlau  an der Jagst entlang wanderte die Gruppe über den Ockenauer Steg eine Alte Holzbrücke nach Kirchberg. Die Wegstrecke betrug 12.Km.     

      Die 3. Gruppe mit Wanderführer Heinz Laukenmann begann  ihre Wanderung an der Hammerschmiede, die im Jahr 1804 erbaut wurde. Sie ist eine Außenstelle des Freilandmuseum Wackershofen. Das nächste Ziel war die evang. Nikolauskirche in Mistlau ,die auf dem Gelände einer ehemaligen Klosteranlage steht Sie wurde 1282 von Elisabeth von Lobenhausen  gegründet. Die in dem Chorraum alte, gut erkennbare Fresken  zeigen das Leben von Jesus. Trotz dem Regen ging es nun der immer stärker werden Jagst weiter über den Ockersteinsteg nach Kircherg. Bei einem Rundweg durch die Schlossanlage hatten die Wanderer eine gute Sicht auf die Burg Hornberg und die Villa Schöneck.                                              

Nach dem Eintreffen aller drei Wandergruppen ging die Fahrt mit dem Omnibus zum verdienten Abendessen und Ausklang in die Brauereigaststätte nach Herbsthausen.

 Die Vorsitzende Agnes Sans betonte bei Ihrem Dank an die Wanderführer, dass heute bestimmt kein einziger Wanderfreund allein diese Wanderung angetreten hätte, doch die Gemeinsamkeit miteinander zu wandern gab die Kraft und die Freude diesen besonderen  Wandertag zu erleben. 


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