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Auf dem Wachtturmweg bei Hesselbach 28. 9. 2014

veröffentlicht um 30.09.2014, 00:27 von Werner Weigand

Bei herrlichem Herbstwetter trafen sich 40 gutgelaunte Wanderer am Ortsrand von Hesselbach und wanderten auf einem Rundweg vom ca. 11 km durch den herbstlichen Odenwald. Erster kurzer Stop war eine Wegekreuzung mit neuen Hinweisschildern. Diese Schilder weisen auf die nächsten Ortschaften hin mit km Angabe, auf Gaststätten sowie Bahn- und Busverbindungen. Wanderführer Alfred Czech bedauerte, dass diese Schilder bei uns im Badischen Odenwald zwar schon lange angekündigt werden aber immer noch nicht vorhanden sind. Nächstes Etappenziel war das Dreiländereck. Der Drei-Länder-Stein markiert die zusammentreffenden Grenzen der Bundesländer Hessen, Bayern und Baden-Württemberg.

Er ist ein dreieckiger 1,2 m hoher Stein und kennzeichnet seit 1837 den Grenzpunkt. Die Buchstaben auf dem Stein stehen für das Großherzogtum Hessen (GH), Großherzogtum Baden (GB) und Königreich Bayern (KB). Am Hesselbacher Tor, das ehemals auch Zollstation war, betraten wir einen Wildpark. Fürst Carl Friedrich zu Leiningen errichtete 1803 von seinen Entschädigungen für den Verlust seiner Besitzungen in der Pfalz in diesem Gebiet des Odenwaldes einen Wildpark und ein Jagdhaus. In Anlehnung an seine verlorenen Besitztümer nannte er es Waldleiningen. Am Breitenbach trafen wir auf einen großen naturbelassenen Stein auf dem das Mainzer Rad, ein Bischofsstab und mehrere Kreuze eingraviert sind. Nächstes Ziel waren die „Drei Seen“ von denen nur noch zwei erhalten sind. Ein absolut stiller idyllischer Ort. Von da ab führte der Weg wieder zurück nach Hesselbach.

Am Römischen Wachposten 10/30 des Odenwaldlimes konnten noch die restaurierten Grundmauern der Wachtürme und die erstellten Palisaden besichtigt werden. Im Gasthaus zum „Grünen Baum“ bedankte sich die OWK-Vorsitzende Agnes Sans bei allen Teilnehmern und dem Wanderführer Alfred für den schönen Nachmittag.

 


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