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Weinbergwanderung bei Weinsberg

veröffentlicht um 22.10.2013, 10:04 von Werner Weigand   [ aktualisiert 22.10.2013, 10:04 von Michael Conrad ]
 Am Sonntag, den 29.September2013 um  08.30 Uhr startete der Odenwaldklub, ,unter der Leitung des Wanderführers Willi Gold, mit dem Bus zu einer Tageswanderung nach Weinsberg und konnte 54 Wanderinnen und Wanderer, davon einige Gäste aus der näheren Umgebung begrüßen.  Das Wahrzeichen Weinsberg ist die berühmte Burgruine Weibertreu, die man schon von weitem sehen kann.

Am Parkplatz der Hildthalle begann die Wanderung, und es wurden drei Gruppen gebildet. Gruppe III, unter Führung Brigitte und Heinz Laukenmann, besuchte man das Kernerhaus (Museum) und die römische Badeanlage sowie einen Rundgang durch die Altstadt und die Burgruine Weibertreu. Anschließend wanderten  sie den erweiterten Weinsberger Wein-und Rosenrundweg. Gruppe I und II begann.mit dem Aufstieg zur Burgruine Weibertreu die Wanderung. Durch den Sieg des Stauferkönigs Konrad III., im Jahre 1140 über Welf VI. entstand die historische Begebenheit „Der treuen Weiber von Weinsberg“. Der Stauferkönig Konrad III. gewährte den Frauen freien Abzug mit aller Habe, die sie tragen konnten und daraufhin  trugen sie alle ihre Männer auf dem Rücken aus der Burg. Eine weitere einmalige Attraktion auf der Burg ist das „Steinerne Album“.  An der Königsmauer und  Bergfried befinden sich Namen von Persönlichkeiten des 19. Jahrhundert, von Dichtern ,Musikern, Philosophen und Staatsmännern eingemeißelt. Bei günstiger Windströmung konnte man dem Klang der Geisterharfe (Äolsharfe) lauschen, die Justinus Kerner hat einbauen lassen. Justinus Kerner, Arzt und Dichter war ein Gönner der Stadt Weinsberg und setzte sich für die Erhaltung  der Burgruine ein.

Nach der Besichtigung der Burgruine ging es weiter über den Schemelsberg. Für Wanderer mit Wein und Wissensdurst gibt es am sonnigen Schemelsberg einen hochinteressanten Weinbaulehrpfad mit 130 ausgeschilderten Rebsorten, die zum Probieren einluden.

Nach überqueren der L 1101 bei Erlenbach ging es auf dem Württemberger Weinwanderweg zum Wartberg. Von der Höhe des Wartbergs und dem Aussichtsturm hat der Wanderer bei guter Sicht einen herrlichen Blick über die Stadt Heilbronn und in das Neckartal. Nach der Mittagsrast auf dem Wartberg,wanderte man auf dem Heilbronner Wein Panorama Weg  bis zur B 39. Nach Überquerung der B 39 trennte sich die Wanderschar .

Unter Führung von Wanderführer Paul Sauer wanderte die Gruppe II an schön gepflegten Schrebergärten und einer großen Gärtnerei nach Weinsberg zurück. . Die Gruppe I. wanderte über den Galgenberg auf dem „Geologischen Lehrpfad Keuperweg ,mit immer schönen Ausblicken, bis zum Jägerhaus weiter. Von da an ging es in nördlicher Richtung am Wanderheim des Schwäbischen Albverein nach Weinsberg zurück. Bei Ankunft im „Barfüßer Haxenkeller“ ,wo bereits die Gruppe II und III schon verweilte, hatte die Gruppe I. 18 km ,Gruppe II 12 km und die Grupp III 7 km zurückgelegt.  Beim wohlverdienten vergorenen Traubensaft und einer Vesper im Haxenkeller lies man es sich schmecken. Vor der Heimfahrt wurde noch die moderne Skulptur „Weibertreu“ auf dem Marktplatz besichtigt, sowie die ev. Johanneskirche, eine romanische Basilika aus der Stauferzeit um 1200.

Mit zufriedenen Gesichtern, nach der schönen Wanderung, trat man die Heimfahrt an.

Während der Heimfahrt dankte die 1. Vorsitzende Agnes Sans den Wanderführern für die gut organisierten und gut vorbereitete Tour.

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