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Sportwanderung nach Amorbach

veröffentlicht um 03.07.2012, 23:53 von Werner Weigand   [ aktualisiert 03.07.2012, 23:53 von Michael Conrad ]

Eine äußerst anspruchsvolle Wanderung nach Amorbach und zurück bewältigten die Teilnehmer des Odenwaldklubs bei der Ganztagswanderung am vergangenen Sonntag. Der Wanderführer KF Berberich konnte 13 Wanderer, darunter auch Gäste, begrüßen, die sich trotz Unwetterwarnungen im Radio und Internet nicht abschrecken ließen, an der Tour Teilzunehmen. Nach der kurzen Vorstellung der etwas geänderten Wanderroute begaben sich die Wanderfreunde bei noch ordentlichem Wanderwetter über die alte Amorbacher Straße auf Forstwegen zur Linkenmühle. Hier fing es an leicht zu regnen, was den Aufstieg durch die Essig- Klinge nach Kleinhornbach mit 190 Höhenmeter erschwerte. Es war von Vorteil daß der alte zugewucherte Wanderpfad freigeschnitten und geräumt war.

Über die Hornbacher Höhe wurde beim Wolfbaum der höchste Punkt mit 461m überschritten, um dann durch die „Mausklinge“ nach Zittenfelden im wahrsten Sinne abzusteigen. Man fühlte sich wie im Allgäu, als sich die Nebelfelder im Saubachtal langsam auflösten, und Zittenfelden und Beuchen auf der Höhe sichtbar wurden.

In Zittenfelden an der Kirche wurde die erste Rast mit Rucksackverpflegung eingelegt, und die Regenkleidung und Schirme konnten eingepackt werden. 

Beim Aufbruch stellte eine Wanderin ganz aufgeregt fest, daß sie ihre Gleitsichtbrille verloren hatte. Der Wanderführer ging die Strecke am Montag nochmals ab und fand die Brille in Kleinhornbach an der Weide, wo sie der Finder auf eine Mauer gelegt hatte. Danke dem Finder.

In Zittenfelden wurde die Morre überquert und dem HW35 folgend nach Amorbach gewandert. An der „Siegfriedquelle“, eine der schönsten Quellen, im Odenwald wurde in der Schutzhütte noch einmal eine Rast eingelegt, und die Wasserflaschen gefüllt.

Hier wurde dem anwesenden Geburtstagskind am geschichtsträchtigen Ort ein Geburtstagsständchen gesungen. Dem Saubachtal entlang mit herrlichem Blick nach Schneeberg und Amorbach ging es zu Gaststätte Brauerei Etztal in Amorbach wo  das Mittagsessen eingenommen wurde.

Gut gestärkt für den Weg über Schneeberg Rippberg, Gerolzahn nach Walldürn ging es auf den zweiten Teil der Wanderung. Dieser führte nun permanent leicht ansteigend links der Bahnlinie dem Weg S3 folgend oberhalb der Bahnlinie nach Walldürn.

 Am Ausgangspunkt angekommen, wurden die Wanderdaten abgeglichen, und überraschend festgestellt: die Strecke war 37,2km lang, hatte 840Höhenmeter, die reine Gehzeit betrug 7St 34min.  Mit Genugtuung über die Bewältigung der doch sehr anspruchsvollen Strecke und der richtigen Entscheidung, trotz schlechter Wetterprognosen zu wandern, ging ein positiver erlebnisreicher Wandertag zu Ende, mit dem Wunsch, diese Tour im Herbst, wenn das Laub der Bäume bunt ist, vielleicht nochmals zu wiederholen.

 

Bericht: Karlfriedrich Berberich, Walldürn

 

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