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Wanderung zum Dilsberg im Kleinen Odenwald am 06.06.2010

veröffentlicht um 16.08.2010, 04:43 von Michael Conrad   [ aktualisiert: 09.02.2013, 04:39 ]
Der Dilsberg im Kleinen Odenwald mit historischem Ortskern von Dilsberg und mittelalterlicher Bergfeste Dilsberg, die sich markant über dem Neckar erhebt und schon von Weitem über dem Neckartal auf einem Bergrücken in einer Flussschleife zu sehen ist, war das Wanderziel des OWK mit 38 Wanderfreunden.

Ausgangspunkt der Wanderung mit einer 13 Kilometer langen Wegstrecke, geführt von Brunhilde Marquardt, war Neckargemünd. Der Weg führte zunächst entlang der Elsenz, dann durch die historischen Altstadt. Dabei folgte man der Wegmarkierung weißer Keil durch das Stadttor, danach ging es bergaufwärts über den Kastanienberg und man gelangte zum sagenumwobenen Nonnenbrunnen. Über einen Pfad erreichte man die im Herrenwald liegenden Überreste eines römischen Gutshofs, einer sogenannten Villa rustica, die römische Villa lässt sich in die Zeit 130 bis 260 n. Chr. datieren.

Man folgte weiter der Wegmarkierung NS3, gelangte aus dem Wald und sah im Tal den Weiler Dilsberger Hof sowie auf die imposante Bergfeste Dilsberg. Über den Dilsberger Hof folgte man jetzt aufwärts der Wegmarkierung rotes Quadrat. Über den Bannholzweg ereichte man Neuhof und Dilsberg.

Eine weitere Wandergruppe führte Peter Gehrig und Brigitte Laukenmann. Man besichtigte zunächst die Bergfeste Dilsberg mit all ihren Sehenswürdigkeiten .Immer wieder genoss man den herrlichen und einmaligen Ausblick ins Neckartal, in den Odenwald und in den Kraichgau.

Danach führte der ca. sieben Kilometer lange Weg vom Dilsberg mit der Wegmarkierung NS3 abwärts zur Staustufe am Neckar.

Es bot sich ein sagenhafter Ausblick auf den Neckar und auf die über dem Neckar liegende Stadt Neckarsteinach mit ihren vier Burgen, der Hinter-, Mittel- und Vorderburg sowie Burg Schadeck, auch Schwalbennest genannt. Der Weg führte entlang der Neckarschleife an einem Camping-Platz vorbei nach Neckargemünd,

über die Villa Menzer, einer Gründerzeitvilla und ehemaligem Wohnhaus von Julius Menzer, der als erster griechische Weine nach Deutschlang eingeführt hat. Im Schützenhaus trafen sich alle Wandergruppen zur einer Einkehr bei regionaler Küche und einem guten Viertele nach einem sommerheißen Wandertag.
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