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Fünftägiger Ausflug des OWK in das Kinzigtal

veröffentlicht um 12.01.2011, 10:35 von Agnes Sans   [ aktualisiert 09.02.2013, 04:39 von Michael Conrad ]

Das Wanderziel des OWK Walldürn war in diesem Jahr  Zell am Harmersbach..

Nach Bezug des Quartiers im Ortseil Harmersbach, wanderte eine Gruppe auf dem Panoramaweg, die anderen erkundeten die einst kleinste Reichsstadt Zell.

 Der erste Reisetag führte in die historische Kleinstadt Gengenbach, mit einem geschlossenen mittelalterlichem Stadtbild. Bevor sich die Gruppen trennten besuchte man das mit innovativer Technik ausgestattetes Wasserkraftwerk, das bis zu 900 Haushalte mit Strom versorgt. Das Kraftwerk liegt unter Wasser und ist beweglich und bietet bestmögliche Bedingungen für den Fischschutz.

Nach einer kurzen Stadtbesichtigung begann die erst Gruppe den langen Weg, auf dem Tälerweg mit vielen Ausblicken auf das Kinzigtal, zurück nach Zell.                                          Für den Rest war ein Besuch des Narrenmuseums im Niggeltum angesagt. Durch die Engelgasse führte der Weg auf den Marktplatz , und die zweite Gruppe wanderte durch Weinberge  auf dem Nollenköpfchen Weg..

Der Rest der Gruppe besuchte den Klostergarten im Benediktinerkloster. In der Stadtkirche St. Marien begeisterte die Jahreskrippe im orientalischen Stil. Seit 1905 wird das Stadtbild erhalten und so waren noch viele Türme und alte Gebäude zu betrachten.

 Am nächsten Tag fuhren alle gemeinsam auf den Löcherberg, die aktiven Wanderer gingen mit dem Hotelchef zum Mühlenstein einem Hochplateau mit Blicken in das Rheintal.und den Schwarzwaldhöhen Einige machten noch den Abstieg bis Unterharmersbach, die anderen nutzen den Transfer zurück in das Hotel.

Der Bus führte die Anderen nach Freudenstadt, über der Stadt liegt der Rosengarten um den Friedrichsturm,  Viele Skulpturen des Kunstweges sind schon im Rosengarten zu betrachten.

Der größte Marktplatz Deutschlands mit den prächtigen Arkaden, und den 50 Wasserfontänen war Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden.

Am Abend war der Besuch der Nacht der Museen in Zell. In der romantisch illuminierten Altstadt galt es  die vielen Museen zu besuchen.

Am letzten Tag führte ein örtlicher Wanderführer die Wanderer über den Rehberg nach Lindach zum Schnitzer Eble und anschließend mit einer kleinen Gruppe zum Heugraben auf dem Weg des Vogt zu Mühlstein auf den Mühlstein, mit einer letzen Rast beim Bergbauern.

 Viele Wanderer fuhren direkt zum Schnitzer Eble, der zugleich auch Keramik herstellt. Es waren neben den vielen Masken, Krippen und großen Schnitzereien auch nützliches wie  Vogelhäuschen zu sehen. Der Schnitzer führte die Wanderer in seine Werkstatt und erklärte die Arbeitsvorgänge seiner Arbeit. In Kurzform vermittelte er die wahre Geschichte des Vogt von Mühlstein, Hierzu hat er einige Szenen auf einer Holztafel geschnitzt.

 In Nordrach besuchten die Wanderfreunde das Puppen- und Spielzeugmuseum Nordrach, eine riesengroße Sammlung von Gaby Spitzmüller. Anschließend war noch Zeit den Markt in Zell zu besuchen.

Der letzte Abend beendete die erlebnisreichen Tage mit einem Bunten Abend, mit Musik, Sketschen  und Beiträgen von den Mitgliedern, zusammengestellt von Brigitte Laukenmann und Christel Kuhn. Eine Bekannte von Vorsitzende Agnes stellte sich als Schwarzwaldmädel vor.

Die Heimfahrt erfolgt über die Schwarzwaldhochstrasse mit einem kurzen Halt auf Schliffskopf und dem Mummelsee. In  Baden Baden führte Wanderfreundin Marlies Hefner durch die elegante Badestadt,

Vorsitzende Agnes Sans bedankte sich bei Ursula Mechler für die gute Organisation, bei den Wanderführern Peter Gehrig und Heinz Laukenmann. Bei Brigitte Laukenmann, Christel Kuhn und Marliese Hefner und allen die zum Gelingen des Ausfluges beigetragen haben.


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