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Almenwanderung der Ortsgruppe Walldürn und der Ortsgruppe Waldbrunn vom 18.07.-22.07.2010

veröffentlicht um 23.08.2010, 11:43 von Michael Conrad   [ aktualisiert: 09.02.2013, 04:39 ]
Die 21 Teilnehmer der zwei Ortsgruppen erlebten 5 erlebnisreiche Tage im Pinzgau. Die Anfahrt erfolgte am Sonntag über München, Kufstein, Kitzbühl und den Paß Thurn in den Pinzgau bei Mittersil. Im Quartier Finkenhof in Wald

Wurden die Wanderfreunde herzlich von der Finkenhofwirtin begrüßt. Nach dem Abendessen im Gasthof Schranz stand bereits eine kleine Abendwanderung auf dem reichhaltigen Programm.

Am Montag stieg die Gruppe vom Parkplatz Schütthof steil ansteigend entlang des romantischen Sulzbachfalls, hoch zum schönen Untersulzbachtal. Nach dem schweißtreibenden Anstieg erreichten die Wanderer nach 3 Stunden das heutige Wanderziel, die herrlich gelegene Finkalm auf 1380 m Höhe.

Freudig wurden sie von den Wirtsleuten Sepp und Brigitte empfangen. Nach einer zünftigen Bretteljausen und einer hervorragenden musikalischen Einlage vom Hüttenwirt und seiner erst 8 Jahre alten Tochter Katharina besichtigte man die originelle Käserei. Der Abstieg erfolgte über die andere Seite des Wasserfalls zurück zum Schütthof.

Am Abend wurde in ausgelassener Stimmung Volkslieder gesungen ,die der Wanderfreund Otto mit seinem Akkordeon begleitete.

Am Dienstag ging die Fahrt über Gerloß -Mautstraße und den Gerloßpaß in die Finkau auf 1420 m Höhe. Es folgte eine gemeinsame Wanderung durch das Wildgerlostal zur Trissalm . Von dort schafften 10 Wanderer den steilansteigenden Steig auf die Zittauer Hütte die 2385 m hoch liegt.

Sie genossen den herrlichen Ausblick auf die Kitzbühler – und Zillertaler Alpen.

Nicht zu überhören waren immer wieder die pfeifenden Rufe der zahlreichen Murmeltiere. Es war wieder ein erlebnisreicher Tag im Nationalpark Hohe Tauern. Am Abend saß man in gemütlicher Runde vor dem Finkenhof und sang alte Fahrten - und Berglieder die vom Otto mit seinem Schifferklavier begleitet wurden.

Am Mittwoch fuhr man bei strahlend blauem Himmel und heißen Temperaturen zu den Krimmler Wasserfällen.

Die Gischt die der Wind auf den steilen Anstieg trieb kühlte die aufgeheizten Bergkameraden etwas ab. Die Gruppe erlebte ein gewaltiges Naturschauspiel. Laut jüngsten Forschungen sollen die Wasserfälle auch eine heilende Wirkung auf den Menschen haben. Nach dem Aufstieg an den größten Wasserfällen Europas , genossen die Wanderer noch einmal die beeindruckende Bergwelt des Krimmler Achentales. 

Den Abschluss vor dem Abendessen bildete eine Wanderung zum Blausee im Obersulzbachtal wo es sich zwei mutige Wanderer nicht nehmen ließen im eiskalten Bergwasser zu baden. 

Am Donnerstag hieß es Abschied nehmen von der liebgewonnen Bergwelt am Großvenediger . Die Vorsitzende des OWK Walldürn dankte dem Wanderführer Alfred Günther auch im Namen der Ortsgruppe Waldbrunn für die gute Organisation und Führung dieser Almenwanderungen. Sie lobte auch den harmonischen Zusammenhalt und die Rücksichtname der Gruppe und gab der Hoffnung Ausdruck, dass man sich irgendwann auf dem Finkenhof wieder trifft.


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