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2007 und früher


Jahresabschlusswanderung (30.12.2007)

Zur Wanderung an das Märzenbrünlein und dem Taufbrunnen trafen sich 36 Wanderfreunde, am Sonntag 30. Dezember 07. Obwohl es am Anfang der Wanderung regnete und die Wege noch stark gefroren waren ging der größte Teil der Gruppe mit Wanderführer Lothar Wohlfarth bis zum Taufbrunnen, ein Kulturdenkmal dessen Pflege vom Odenwaldklub Walldürn betreut wird. Am Märzenbrünnlein wurde die Krippe besucht und es konnte Glühwein, Punsch und leckere Waffeln verzehrt werden. Mit der letzten Wanderung ging wieder ein erfolgreiches Wanderjahr zu Ende.

Weinbergwanderung (30.09.2007)

Zu der beliebten Wanderung in den Weinbergen führte Wanderführer Herbert Heide den OWK am 30.September in seine alte Heimat den Meinhardter Wald. Als erstes ging es hinauf auf den Steinknickel stehenden Aussichtsturm um die Aussicht zu genießen: nach Heilbronn, Weinsberg, den Kraichgau und sogar den 80 km weit entfernten Katzenbuckel konnte man gut erkennen. Die Burg Mainfels und das Brettachtal waren die nächsten Anlaufpunkte. Vorbei am Buchhorner See wanderte man zum Charlottenschlösschen. Die Fernsicht vom Heuberg aus reichte über Öhringen, das Ohrenbachtal, die Ausläufer der Waldenburger Berge und die Hochhäuser der Weltfirma Würth. Im Dorf Harsberg wurde in froher Rund der Wein aus den letzten Jahren verkostet bevor die Rückfahrt mit dem Bus angetreten wurde.

Mühlenwanderung in Hardheim (30.09.2007)

Die Wanderung begann an der ältesten Mühle in Hardheim, der Steinmühle mit ihrer 700 jährigen Geschichte. Die Mühle ist seit 300 Jahren im Bestitz der Familie Müller und heute die letzte der zehn Getreidemühlen in Hardheim. Über den Stationenweg führte der Weg zur Josefskapelle, über Höpfingen zur Wohlfahrtsmühle, die seit den 60iger Jahren ein Hotelbetrieb ist. Über die Sägemühle führte der Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Fränkischer Rotweinwanderweg (30.09.2007)

Auf dem fränkischen Rotweinwanderweg Ende Oktober hingen keine Trauben mehr an den Rebstöcken, dafür zeigten die Blätter ihre Farbenvielfalt. Am Winzerplatz in Klingenberg begann die Wanderung. Klingenberg liegt etwa in der Mitte des etwa 50 km langen Rotweinwanderweges, der in Großwallstadt beginnt über Großheubach, Miltenberg und Bürgstadt verläuft. Bei dem herrlichen Herbsttag begegnete man vielen Wanderern, darunter auch einer OWK Gruppe aus Hessen. Am Pavilion mit bester Aussicht auf den Main wurde eine kleine Rast eingelegt. An einer kleinen Lourdesgrotte verweilte man mit einem Marienlied um dann den Main zu überqueren und auf dem Saar-Rhein-Main Weg, über Wörth zurück nach Klingenberg zu wandern. In einer Weingegen ist es ein absolutes muß auch eine Hecke zu besuchen.

Gemeinschaftswanderung mit OG Buchen (30.09.2007)

Leider fanden sich bei dem schlechen Wetter nur wenige Wanderer am Treffpunkt in Buchen ein. Aber der Regen machte genau während der Wanderung eine Pause, so konnte die Tour wie geplant duchgeführt werden.Über den Hollersee ging es zur Wasserscheide Main / Neckar, den Galgen wieder zurück zum Wanderheim in kleinen Roth in Buchen.

Boxbrunn und Modenschau Römerbad (16.09.2007)

Bei dem herrlichen Spätsommertag fuhren die Wanderfreunde des OWK Walldürn mit Wanderführer Peter Gehrig mit Privat-Pkw zur Wanderung nach dem bayerischen Boxbrunn. Auf einem flachen langgezogenen Bergrücken mit seinem höchsten Punkt 505 m bietet sich ein weiter Ausblick nach Vielbrunn, Würzberg Orte die ebenfalls schon Wanderziele des OWK waren.
Boxbrunn verdankt seine Entstehung der Rodung durch die Abtei Amorbach und liegt an der Nibelungenstraße. Das auffälligste Bauwerk ist der Wasserturm, der wegen der großen Trinkwasserknappheit auf der Hochebene zur Versorgung der Bevölkerung gebaut werden musste. Von den achtzehn ehemaligen Bauernhöfen werden nur noch zwei im Vollerwerb betrieben. Nach einem kurzen Besucher der Kirche St. Wendelin führte der Weg zur Grotte hinunter und um den Ewigskopf zurück nach Boxbunn. Ein besonders eifriger Wanderfreund machte sich schon früh zu Fuß, von Walldürn aus, auf den Weg um pünktlich am Start in Boxbrunn zu sein. Etwas gemütlicher verlief die Strecke für ein paar Wanderer, die den Weg zum Neidhof nahmen. Der Hof wurde von der Benediktiner Abtei erbaut, und befindet sich jetzt seit 200 Jahren in Familienbesitz und betreibt heute Ammenzucht. Zum gemeinsamen Abschluss trafen sich alle Wanderfreunde im Gasthof "Bayerischer Hof", um den schönen Tag ausklingen zu lassen.
Eine weitere Gruppe war unterwegs mit Heinz Laukenmann zum Römerbad mit Besuch der Limesstafette. Wanderfreundin Brunhilde Marquardt gab Einblicke in das Leben der Römer, mit römischer Modeschau.

Fünftagesfahrt des Odenwaldklubs in den Bayerischen Wald (13.07.2007)

Vom 9. bis 13. Juli besuchten 50 Wanderfreunde den Bayerischen Wald, darunter auch einige Mitglieder über 80 Jahre. Die Region Bayr. Wald gehört zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Mitteleuropas. Quartier war in einem Hotel in Grafenau, die Stadt ist das Tor zum ersten deutschen Nationalpark, dem Nationalpark Bayerischen Wald, und war im Mittelalter bedeutend für den Salzhandel.

Der erste Wandertag führte in den "wilden Park", in ihrer natürlichen Umgebung leben Luchse, Wölfe, Bären, verschieden Greifvögel und viele in der Natur vom Aussterben bedrohte Tiere. 

Für die Gruppe mit der kurzen Strecke gab es eine Filmvorführung im Informationszentrum. Durch die Witterung bedingt, besichtigten alle zusammen den "Glasscherben Köck", eine von den zahlreichen Glasbläsereien mit Ausschank an der Glasstrasse.

Mit dem einheimischen Wanderführer gab es am zweiten Tag einen Einblick in das historische und kulturelle Leben der Stadt Grafenau. Im Anschluss wanderte die Gruppe über den Dreifaltigkeitsweg hinauf zur Brudersquelle mit Wallfahrtskapelle und weiter auf dem Meditationsweg zum Aussichtsstein. Im weiten Bogen wanderte man durch Buchenwald um den Frauenberg nach Schlag und eine Gruppe sogar zurück in das Hotel. Die nicht mehr so Lauftüchtigen machten mit Brigitte Laukenmann einen Spaziergang durch den "Grafenauer Blumenpfad", hier konnten die Wanderer alle Sinne, riechen, sehen und fühlen. Der höchste Berg des Bayerischen Waldes, großer Arber war das Ziel am nächsten Tag. Leider versteckte sich wieder einmal die Sonne, trotzdem machte sich eine größere Gruppe mit Wanderwart Heinz Laukenmann auf den Weg, vom Arbersee nach Bodenmais.

In einem gemütlichen Rundgang konnte die zweite Gruppe die geologischen und botanischen Eigenheiten des Karsees auf sich wirken lassen. Mit dem Bus fuhr man nach Bodenmais, ein Städchen das zum bummeln und einkaufen einlud. Auf der Rückfahrt wurde ein Bärwurz-Schnapsmuseum besucht mit Filmvorführung und Kostproben. Der letzte Abend schloss mit Musik, Tanz und Skatchen gekonnt vorgetragen von Marliese Hefner, Brigitte Laukenmann und Christel Kuhn, die ihre Erlebnisse seit dem erster Tag bei der Ortsgruppe in Reime gefasst hatte.

Die Heimreise führte über Regensburg mit Besuch des Domes, wo man an einer Mittagsmeditation teinehmen konnte und dem Spiel der Orgel lauschen durfte. Am letzten Tag zeigte sich die Sonne, so nahm man kurz entschlossen des Schiff von Kehlheim zum Kloster Weltenburg. 
Im Hof der ältesten Klosterbrauerei der Welt schmeckte nochmals das dunkle Bier, bevor die staufreie Heimfahrt begann.
Es waren wieder erlebnisreiche harmonische Wandertag, wenn auch das Wetter Änderungen im Programm notwendig machten. Die Wandrfreunde bedankte sich bei Wanderwartz Heinz Laukenmann für die gute Vorbereitung mit einem kleinen Präsent aus der Ferienregion Bayerischer Wald.

Odenwälder Erlebnistagwandertag in Weinheim (17.06.2007)

Die 125-jährigen Jubiläumsveranstaltung in Weinheim, verbunden mit dem Odenwälder Erlebniswandertag am 17. Juni 2007 war Ziel der OG Walldürn.Am Start im Schlosspark waren die Walldürner mit bei den Ersten, die sich auf die ausgeschilderte Strecke begaben. An der ersten Station im Exotenwald informierte der "Naturschutz" und die "Deutsche Wanderjugend" über Ihr Tätigkeitsfeld. Bei der nächsten Station "Ökomobil" und Referat "Wegebezichnung", wurde unter den Wegemarkierern recht lebhaft Erfahrungen ausgetauscht. Nachdem der größte Anstieg geschafft war, spielten die Jagdhornbläser aus Lützelsachsen am Stand des "Geoparks" für die Gruppe. Zur Mittagspause hatten die Wanderer die Wachenburg erreicht. Die Anlage ist Gedenk- und Begenungsstätte des Weinheimer Senioren-Convents und seiner aktiven studentischen Corps. Bei Darbietungen der Volkstanzgruppen und Musik stärkten sich die Wanderer, um anschließend auf die Burgruine Windeck und hinunter in die Stadt zu gehen. Von beiden Burgen bot sich ein weiter Ausblick über die Stadt und das Rhein-Neckartal bis weit in die Pfalz. "Da könnte man Stunden verweilen" sagten einige Wanderer im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof. Der seit 20 Jahren öffentlich zugängliche Park samt Villa, eins Wohnsitz der Industriellenfamilie Freudenberg, verändert alle paar Wochen sein Gesicht. Schatten boten die Bäume im Schlosspark, der im Stil eines englischen Gartens angelegt ist und sehr alte und seltene Gehölze hat, wie die älteste Zeder Deutschlands. Der Besuch in einem Café am historischen Marktplatz ließ den erlebnisreichen Tag ausklingen. Die etwas weitere Busfahrt hatte sich gelohnt, man traf bekannte Wanderfreunde aus anderen Ortsgruppen und nahm viele neue Eindrücke mit nach Hause.

Osterwanderung mit Osterereiersuche (09.04.2007)

Wie schon seit vielen Jahren traf sich der Odenwaldklub Walldürn zur tradtionellen Osterwanderung am Ostermontag bei herrlichem Frühjahreswetter. Nach Begrüßung der Vorsitzenden Agnes Sans führte Wanderführer Lothar Wohlfarth die längere Wegstrecke durch den Walldürner Wald.Ursula Mechler nahm zusammen mit den kleinen Wanderfreunden die kürzere Strecke zum gemeinsamen Ziel, der Saatschule.
Auf dem Gelände der Saatschule hatte der Osterhase die Osternester versteckt, schnell fand jedes der Kinder ein Nest. 

Für die Erwachsenen gabe es ein Osterei mitden besten Wünschen des stellvertretenden Vorsitzenden Günter Conrad. Vor und in der Hütte schmeckte den Wanderfreunden der Kaffee und Kuchen, während die Kinder genug Gelegenheit zum Spielen und Herumtoben hatten.

Die Organisation lag in Händen der Familie Conrad und Mechler, die sich bestätigt fühlten bei der guten Renonanz, die Tradition beizubehalten.


Wanderehrung für 2006 (28.01.2007)

Am 28. Januar fand die Wanderer-Ehrung für das Jahr 2006 statt. Als Gäste konnte Frau Agnes Sans 1. Vorsitzende, den Bürgermeister Joseph und Oberforstrat Niemann begrüßen. Bgm. Joseph dankte der OG für die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen im Jahr 2006.

Herr Niemann Leister des Staatlichen Forstamtes Walldürn ging auf die Folgen von Orkan "Kyrill" ein.

Anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Gesamt Odenwaldklubs wurde von Brunhilde Marquardt und Marliese Hefner ein selbstverfasstes Gedicht über den OWK vorgetragen und der Refrain von Friedhelm Bundschuh mit dem Akkordeion musikalisch unterstützt.

61 Wanderauszeichnungen konnten für das vergangene Jahr überreicht werden.Davon 42 mit der Eichel und 19 Wanderfreunde erhielten das goldene Wanderabzeichen. Insgesamt konnten 114 Punkte erreicht werden.Die Wanderstrecke betrug 606 km .
Die eifrigsten Wanderer Rita und Paul Sauer erreichten 95 Punkte. Zwei ganz junge Wanderer Silvana Sans und Joen Noel Eck wurden erstmals für ihre Ausdauer belohnt.

Mit dem Treuabzeichen geehrt und ausgezeichnet für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Karl Kuhn, und Karl Josef Spieler, für 25 Jahre Mitgliedschaft Altbürgermeister Robert Hollerbach.
Alle angebotenen Wanderung Anfang dieses Jahres in der näheren Heimat erfreuten sich zahlreicher Teilnehmer.


Einträge von 2006

17.10.2006Siebentälerblick von der Gotthardsruine
Der schöne Herbsttag führte die Wanderer mit der Bahn in das Bayrische Amorbach. Entlang der Mud ging es nach Weilbach und in die kleine Gemeinde Reuental mit wunderschönen alten Häusern. Dann leicht ansteigend auf die Gotthardsruine. Die dreischiffige Pfeilerbasilika hat eine bewegte Geschichte. Nach Überlieferungen soll hier bereits im 8. Jahrhundet eine Burg gestanden haben. Die heutigen Mauerreste sind von der Kirche aus dem Jahr 1631, die 1714 nach einem Blitzschlag völlig ausgebrannt. Um die Ruine vor weiterem Verfall zu schützen, wurde sie 1956 mit einem Dach versehen. Vom Turm bietet sich dem Besucher ein weiter Blick über den Odenwald bis hin zum Spessart in sieben Täler. Der Abstieg führt über den Frankenberg nach Amorbach zurück. Die Wanderfreunde bedankten sich bei Wanderführer Lothar Wohlfarth für die schöne Wanderstrecke, wenn auch der Gotthard schon in vergangenen Jahren das Ziel des Odenwaldklub Walldürn war.

24.09.2006Weinbergwanderung an der Nahe und dem Rhein
Für zwei Tage zog es den Walldürner Klub unter Führung eines ortskundigen Führer Gerhard Hinkel an den Rhein und an die Nahe. Ein aussichtsreiche Wanderweg hoch über dem Rhein führte von Lorch nach Kaub, dem ehemaligen Freistaat Flaschenhals. Mit dem Fähboot ging es zur Festung Pfalzgrafenstein. Am Abend wurde der Hauswein im Winzerhaus bei Rüdesheim zum Abendessen verkostet. Anschließend ging es zum Quartier nach Mainz, für einige war es nicht zu spät um bis zum Dom zu gehen.
Auch am Sonntag strahlte die Sonne mit den Wanderfreunden um die Wette. Die Wanderung begann in der Nähe des Salinentales von Bad Kreuznach und führte zur Ganz einem Berggipfel oberhalb der Nahe, mit herrlicher Aussicht auf Bad Münster am Stein und der Ebernburg. Weiter ging es bis zur Ruine Rheingrafenstein und über viele Stufen abwärts zur Lahn. Mit einer handgezogen Fähre wurden die Wanderer übergesetzt. Der Bus fuhr die Wanderfreunde auf den Rotenfels einem Naturschutzgebiet, dem höchsten deutschen alpinen Klettersteig außerhalb der Alpen. Die einmaligen Blicke reichten weit in den Hunsrück und dem Taunus. Einen gemütlichen Ausklang der Wanderung , mit allen Vorzügen eines Spätsommertages genossen die Wanderer in der Bastei bei rheinischem Sauerbraten.
Auch den Wanderfreunden die nicht mehr so starke Anstiege bewältigen konnten, boten die zwei Tage viele Eindrücke.
Vielen Dank zollten den Organisatoren Agnes Sans und Heinz Laukenmann für die Zweitagesfahrt.

19.09.2006Ausflug mit den Senioren
Am 19. September - einem herrlichen Spätsommertag - waren die Mitglieder, die bei den planmäßigen Wanderungen nicht mehr teilnehmen können, zum Ausflug nach Hemsbach eingeladen. Familie Knörzer haben den Besuch der 725 Jahre alten Mauritius Kirche in Hemsbach ausgesucht. Die 30 Teilnehmer konnten alte Erinnerung ausfrischen und freuten sich über das Wiedersehen mit ihren Wanderfreunden und Wanderfreundinnen.

27.08.2006Teilnahme am Jahreswanderweg 2006
Am 14. Mai fuhren die Wanderfreunde aus Walldürn nach Odenheim, um an der zweiten Etappe des Jahreswanderung von Odenheim nach Sinsheim teilzunehmen. Die reizvolle Strecke betrug 20 km.
Am 30.Juli führte der Jahreswanderweg E8 Südvariante mit Wanderfreunden aus Walldürn von Limbach nach Hettingen. 
Am 13.August ging es weiter mit der 7. Etappe von Hettingen nach Hardheim, dabei war die OG Walldürn Ausrichter. Die Strecke bot viele kulturelle Höhepunkte.
Am 27.August war die 8. und letzte Etappe von Tauberbischofsheim nach Hardheim.
Vom Taubertal führte die Wanderung in das Madonnenländchen geführt von der OG Hardheim.

10.07.2006OWK erwanderte das Ostallgäu
Ziel der Fünftageswanderung vom 27.06. bis 01.07.2006 war das Ostallgäu mit Königsschlössern, Seen und Bergen zum wandern. Bei der Informationsfahr mit Reiseleitung lohnte sich der Besuch in der Wallfahrtskirche St. Colmann. Die Barockkirche entstand in Verbindung mit einem Pestfriedhof in den Jahren 1347 - 1352 und ist Mittelpunkt von Brauchtumsfesten.
Beim ersten Abendspaziergang wurde Schwangau erkundet, vor allem der Weg zur "Königlichen Kristall Therme" und dem Kurpark. Badefreudige Wanderer nutzten die Gelegenheit, nach den Wanderungen im Natursolehaltigem Heilwasser zwischen 31 und 36 Grad mit einem Salzgehalt von 2,5 und 5 % zu entspannen.

Der erste Wandertag führte die guten Wanderer mit dem Lift auf den Buchenberg. Die Route ging zum Sattlermoos, dem Jagdberg, vorderes Mühlberg Älple zur Jausenstation Drehhütte, wo die verdiente Rast eingelegt wurde, bevor es wieder in das Tal zurück ging.
Eine abwechslungsreiche Wanderung hatte die zweite Gruppe von Hochschwangau nach Füssen, vorbei an Schloss Hochschwangau, in dem König Ludwig II seine Kindheit verbrachte, führte der Weg auf dem Alpenrosenweg mit Blick auf Alp - und Schwansee, sowie das gesamte Voralpengebiet nach Ziegelwies zum Lechfall, hier hat sich der Lech durch den Lusaltfelsen gegraben. Vorbei an der Klosteranlage St. Mang und der Heiligen Geist Kirche mit dem Hl. Christopheruns dem Schuzheiligen der Flößer, ging es in die Stadt Füssen mit Bürgerhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Der Sommerabend lockte die Musicalbegeisterten in das Musical "Ludwig II".Die Pause war fast zu kurz um das Ambiente um das Festspielhaus am See, mit Blick auf Neuschwanstein zu genießen.

Der zweite Tag begann mit der gemiensamen Fahrt nach Hopfen am See. Die erste Gruppe nahm den Rundweg um den Burgplatz herum bis zur Alpe Beichelstein. Der Rückweg führte zunächst auf den kleinen Höhenrücken über Ober-Landegg hinunter zum Hopfensee. Leider wurden die Walldürner von einem Gewitterregen überrascht, aber die feuchte Rückkehr wird allen lange in Erinnerung bleiben.

Die zweite Gruppe ging ebenfalls auf dem Rundweg und bog zum Koppenkreuz ab, vorbei an der Fachklinik Enzensberg. Dann ging es bergab zum Hopfensee, wo man noch rechtzeitig vor dem Gewitter in ein Cafe flüchtete. Beide Gruppen wanderten vorbei an ungedüngten Wiesen mit einer Vielfalt von Blumen, auch Orhideen, und den Düften von frisch geschlagenem Holz, blühendem Holunder und Linden.

Eine weitere Gruppe erreicht noch trocken den Bus, nachdem sie rund um den Hopfensee mit ursprünglicher Schilf- und Moorlandschaft mit interessanter Flora, Brutpplätzen vieler Sumpf- und Wasservögel spazierten. An der Uferpromenade war Zeit sich auszuruhen und sich an dem Panorama zu erfreuen.

Der letzte Wandertag begann mit der Bergfahrt zum Tegelberg (1730 m) Die Bergfans machten sich gleich auf den Weg zum Brandschrofen (1881 m) mit Blick auf die Ammergauer Berge und der Zugspitze. Der Abstieg führte über den Naturpfad Ahornreitweg, hier sah man neben zahlreichen Orchiedeen, viele Alpenblumen, den blauen Enzian und bereits die ersten Alpenrosen begannen zu blühen. Auf dem Fahrweg zur Bleckenau ging es abwärts zur Marienbrücke, auf ihr hat man einen Postkartenblick auf das Schloss Neuschwanstein. Nach gemütlicher Einkehr ging es zurück nach Schwangau.

Nach kurzer Umschau an der Bergstation, wo die Drachenflieger sich zum Flug fertig machten, benutze die zweite Gruppe ebenfalls den Lehrpfad mit seiner Vielfalt, wanderten jedoch hinauf zum ehemaligen königlichen Jagdhaus Bleckenau und fuhren mit einem kuriosen Bus nach Hochschwangau, um anschließend nach Schwangau zu maschieren.
Alle Wanderer waren rechtzeitig zum Fußballspiel eingetroffen.

An alen Tagen konnte jeder sich nach seinen Fähigkeiten und Interessen für eine Wanderung entscheiden, das Wetter zeigte sich bis auf den einen Gewitterschauer sehr wanderfreundlich. Selbst für ein paar Radfahrer gab es die Möglichkeit einige der schönen Radwege zu erkunden. Im Kurhaus schwangen einige Unermüdliche noch das Tanzbein oder hörten dem Konzert zu.
Viel zu schnell waren die Tage vergangen, auf der Rückreise wurde eine längere Pause in Dinkelsbühl, der historischen Altstadt mit 14 Türmen , Wehrgängen und alten Patrizierbauten eingelegt.

Zum Abschluss bedankte sich die erste Vorsitzende Agnes Sans für den gelungenen Ausflug bei allen Teilnehmern (einige über 80 Jährige) besonders beim Wanderwart Heinz Laukenmann, und den Wanderführern Peter Gehrig, Huberts Sans, sowie bei Ursula Mechler für die notwendige Bürokratie. Ebeno bei dem Busfahrer Kurt, der immer bereit stand, wenn es galt die Wanderer zum Start oder zum Quartier zu fahren.

10.06.2006Mühlenwanderung
Den 13.Deutschen Mühlentasg nahm der Odenwaldklub Walldürn zum Anlass sich an der Mühlenwanderung zur Riesenmühle als Ziel zu setzen. 65 Wanderfreunde trafen sich am Pfingstmontag am Rathaus in Mudau, um unter der Führung von Rita und Paul Sauer zu wandern.

Der Weg führt vorbei an bunten Wiesen auf die alte Strasse nach Amorbach. Nach einem kurzen Abstieg kamen die Wanderer in das Ünglertstal und zum Pumpwerk "Hirtenquelle". Hier führte Herr Käflein, ein aktives Mitglied des Vereins "Dorfgemeinschat Üngler" in die Pioniersleistungen der Technik beim Aufbau der Wasserversorgung Anfang des 20. Jahrhundert die interessierten Wanderfreunde ein.

Entlang der Mudbach ging es zurück zum Mühlendorf Üngler, zum Ziel der Wanderung, der Riesenmühle, die sich bereits zum 9. mal am Mühlentag beteiligt. Am Zusammenfluss zweier Odenwaldbäche Mudbach und Donebach wurde umweltfreundlich und wirkungsvoll die Kraft des Wassers genutz, auf drei Etagen konnte man die für die damalige Zeit ausgefeilte Technik bestaunen.
Nach einer Pause mit hausgemachten Spezialitäten im idylischen Mühlenhof führte der Weg mit Blicken zurück in das verschwiegene Tal, vorbei am Wildgehege zum Ausgangspunkt der Wanderung.

28.03.2006Vom Elztal ins Neckartal
Vom Elztal ins Neckatal - unter diem Titel stellte der OWK Walldürn die kulturelle, geschichtliche sowie naturkundliche Wanderung. Vom Parkplatz in Mosbach führte bei erstem Frühlingswetter der Weg über den "Sonnenrain" in steilem Anstieg den Henschelberg hinauf. Es boten sich immer wieder herrliche Blicke auf die Kreisstadt mit ihren historischen Fachwerkbauten. Vom Henschelberg aus führte Wanderführerin Brunhilde Marquardt eine kurze Strecke auf der Wanderbahn, zur Dreibrunnenwiese, der ideale Platz zur Mittagsrast. Nach wiederum kurzem Anstieg auf dem "Roten Weg" führte die Wanderung durch ausgedehnte Waldgebiete an einm Skihang vorbei in das idyllische Nüstenbach mit historischen Überresten.
Von Nüstenbach ging es wieder bergan am Waldrand entlang zum Schreckenhof, einer Höhenansiedlung. Hier bot sich eine weiter Ausblick in das Neckartal. Man überquerte die "Diedesheimer Steige" und wanderte am Segelflugplatz und Bismarkturm vorbei und stieg den Hamberg, der geschützte Gebiete mit seltener Flora und Fauna beherbergt, steil bergab. Nach dem Abstieg erreichte man die Josefskirche und ging am Elzufer entlang zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

11.02.2006Wanderer-Ehrung und Mitgliederversammlung
Die Wanderer-Ehrung für das Jahr 2005 fand am 29.Januar im Jugend und Kulturzentrum Schlachthof statt. Die Wandererehrungen stellen den geselligen Höhepunkt des Vereinsgeschehens dar. Im Jahr 2005 konnten 119 Punkte bei 573 Kilometer Wanderstrecke erwandert werden. Die eigfrigsten Wanderer waren mit:
91 Punkten Günter Conrad
85 Punkte Marliese Hefner
je 81 Punkte Rita und Paul Sauer
58 Wanderfreunde konnten mit einem Wanderabzeichen geehrt werden.
Die zehnte Wanderauszeichnung erhielten Blanka und Kurt Wallner. Gisele Schilling wurde mit der 25igste Wanderauszeichnung geehrt.

Bei der anschließenden Mitgliederversammlung standen Berichte und Ehrungen im Mittelpunkt.
Eine besondere Ehrung von Seiten des Gesamt Odenwaldklubs gab es für drei Mitglieder:
Mit dem Treuabzeichen für 50jährige Mitgliedschaft wurden Magarete Frei und Beate Hussong ausgezeichnet.
Für treue Klubarbeit in Silber konnte Heinz Laukenmann für seine Tätigkeit als Wanderwart ausgezeichnet werden.
Vorsitzende Agnes Sans und Stellvertretender Vorsitzender Günter Conrad bedankten sich ebenfalls bei den Geehrten und Überreichten Ihnen ein Present von der Ortsgruppe.
Beide Veranstaltungen wurden wieder von der Musikschule Walldürn, Außenstelle Altheim musikalisch umrahmt.

09.02.2006Winterwanderungen 2006
Das neue Wanderjahr 2006 begann an Dreikönig mit einer Wanderung in Walldürn, und einem Besuch im Kinderheim. Eine Schwester zeigte die im Eingang aufgebaute von einem Walldürner Schnitzer gespendete Krippe, und anschließend führte sie die Wanderer durch die Räume der Anstalt. Nach einem Besuch in der Kapelle machten sich die Wanderer auf den Weg,über die Panzerstraße zum gemeinsamen Abschluss in Cafe Eder.
Trotzt der vereisten Wege kamen am 22. Januat zur Wanderung "der Eiderbach entlang zur Linkenmühle". Über 60 Wanderfreunde, darunter auch einige Gäste mußten sicherheitshalber den Wanderweg bis zum Hornbachertal auf derStraße nehmen. Nach der gemütlichen Einkehr in der Lin kenmühle brachte der Bus die Teilnehmer sicher nach Walldürn zurück.
Bei noch immer verschneiter Landschaft ging es am 05.Februar auf die Walldürner Höhe. Wanderfreund Peter Gehrig wusste den Wanderfrenden die Geschichte der Gemeinde Gerolzahn näher zu bringen. Auch bei dieser Wanderung nahmen wieder mehr als 60 Wanderer teil.

29.01.2006Redaktionsbereich geht online
Seit heute ist nun auch der Redaktionsbereich online. Hier können ab sofort Texte für die Rubrik Berichte erstellt und hochgeladen werden.
Der Redaktionsbereich ist zurzeit nur für bestimmte Mitglieder geöffnet: ein Passwortschutz verhindert das unbefugte Ändern von Texten.
Wer ebenfalls Berichte erstellen und auf dieser Internetseite veröffentlichen lassen möchte, kann sich gerne beim Webmaster (siehe unter Kontakt) melden.

06.01.2006Guter Start ins Neue Jahr
Einen guten Start ins Neue Jahr 2006 wünscht der Odenwaldklub Walldürn seinen Mitgliedern und Freunden und freut sich auf die kommenden Wanderungen und Aktionen.
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